SchorschBlog: 09/2007

17.9.07

Die Sonne geht auf

Wenn man mal davon absieht, dass es wirklich tief in die Gedärme der Mutter Erde geht, bis man den Gastraum betritt, muss ich schon sagen, dass es sich im Stiftskeller in Ellwangen immerr noch recht angenehm speisen lässt. Respekt an die Küche und Respekt an den Service (der ganz nebenbei nicht nur nett, sondern auch ganz nett war). Glaube, da werde ich in nächster Zeit öfters mal absteigen. Tipp: Schweinelende für mehrere Personen.

Ansonsten war am Sonntag endlich der langersehnte Auftritt. Hat geklappt, ist angekommen und jetzt bin ich mal auf die Auswertung der Videos und Bilder gespannt. Petrus hatte ein Einsehen und hat nen sonnigen Tag geschickt und somit für reichlich Besucher auf dem Marktplatz gesorgt. Allerdings hat mich unser geschätzter Lehrer mit seiner "noch kurz nach Stuggi fahrn"-Aktion und dem damit verbundenen "um ca. 1 Std. zu spät zu Auftritt erscheinen"-Aktion schon ganz schön nervlich unter Druck gesetzt. Aber dadurch, dass die Togo-Trommerl ca. 100 Zugaben gespielt haben, hat dann sogar das noch gepasst und ich fand wie gesagt, den Auftritt wirklich gut. Wer dabei war, kann ja gerne mal nen Kommentar dazu abgeben.

10.9.07

Melancholie des Alltags

Da versucht man doch einfach der heimischen Einsamkeit von auf Sonntag verschobener Arbeit, Formel 1 Rennen und selber Kochen zu entfliehen und fährt ins Restaurant seiner Wahl in die geliebte Heimatstadt, die eigentlich gar nicht die Heimatstadt ist.

Und dann kommt man als leidender Entfernungs-Single doch an - in einem Restaurant voller nicht Singles, Halbwüchsige noch, die trotzdem wild knutschend in den Ecken sitzen oder gestandenen Paaren, die sich gemeinsam den gegrillten Schafskäse und einen großen Salat schmecken lassen, dabei aufeinander wartend, den ersten Bissen gemeinsam zu geniessen.

Schade eigentlich, dass so etwas momentan nicht mehr bei einem selbst drin ist und man die Pizza dann zwar mit extra Käse aber doch alleine öde ins Leere starrend geniessen darf. Wenigstens gibt es einen Ouzo für umsonst dazu.

Die Frage, die sich stellt ist dann: "Warum gibt es eigentlich keine Restaurants, in denen man nicht durch das Drumherum an bessere Zeiten erinnert wird. Wo kann man dem von rücksichtlosen Paaren inszinierten Passivlieben entfliehen. Wo gibt es Plätze, an denen man nicht in jeder der bei mir zumindest ca. 48 Blickrichtungen in amorverzückte Gesichter blickt und sich quasi beim Beobachten des Austausches körperlicher Nähe entdeckt. Wo ist die "You don't have to be afraid of love"-Kneipe. Wäre das nicht eine entscheidende Geschäftsidee, um Menschen, die jetzt gerade nichts von zwischenmenschlichen Beziehungen wissen wollen oder können, eine kulinarische Heimat zu geben.

Ich denke, hier würde sich eine Marktlücke auftun, die nicht nur in jeder größeren Stadt wie dem bekannten baiuvarischen Moloch - der Singlehauptstadt Deutschlands - sondern auch in kleineren Ansammlungen menschlicher Zusammenrottung funktionieren würde. Nun bin ich weder Kneipenbesitzer, noch allzu begnadeter Gesellschaftsstatistiker. wenn sich jedoch Interessenten finden, würde ich mich aus Überzeugung gerne an einem solchen "Feel free 2 be alone"-Lokal beteiligen. Auch nur aus Spaß am Experiment. Ob wir dadurch allerdings die Menschheit vor der Selbstzerstörung und das deutsche Volk vor dem ChildOut retten können, bleibt fraglich.


7.9.07

QS

Jetzt hab ich mit meinem QS-Manager ausgemacht, dass ich PMD auf unter 5 Meldungen bringe. Momentan bin ich aber bei 435. Dummes Ding!

6.9.07

Frühstück

Normal komm ich ja nicht dazu, aber heute is mir einfach danach. Heute gibts lecker Frühstück in der Büx. Und danach gleich leicker Mittagessen. Und so weiter. Und zur Fettabsaugung geh ich dann nächstes Jahr

5.9.07

Doch ...

es lebt noch, das Schorschle. Lang nix mehr von mir hören lassen, das Hoppsenterblog nicht feddichgemacht und auch sonst ziemlich abwesend. Aber jetzt wieder in alter Frische und in frischem Alter (nachdem jetzt um mich rum so langsam alle 30+ sind).