SchorschBlog

31.10.16

Nicht blau am #Blautopf

Um das wunderbare Wetter des späten Herbstes im Süden nochmal auszunutzen, hab ich mich mit Foto und Genussführer auf in die Ulmer Gegend gemacht, um dort mal wieder einen "Place to be before you die" abzuhaken und lecker essen zu gehen.

Mal davon abgesehen, dass ich das mit dem Essen lokationstechnisch wegen Überfüllung nochmal umplanen musste, war das echt ein schöner Nachmittag mit folgenden Erkenntnissen:

- Der Blautopf ist hammerblau 
- Der Blautopf ist ja direkt im Ort und gar nicht mitten im Wald
- Blaubeuren wäre auch ohne Blautopf eine Reise wert
- Besonders im Herbst isses da echt schön







17.10.16

Aller guten Dinge waren mal drei. #Unicorns deutscher Vizemeister.

Früher, als ich noch jung war, waren der guten Dinge drei. Und so war eigentlich auch dieses Mal geplant, dass die Jungs beim der dritten Auflage des GermanBowl gegen die New Yorker Lions den Pott in den Süden und nach Hall holen. Leider hat wohl der Football-Gott falsch gezählt und so sollte es nun auch 2016 nichts mit der verdellten Trophäe werden.

Schade. Aber wer genauer beäugt, was sich auch in diesem Jahr in Hall in Sachen Football getan hat, kann wirklich nur stolz auf die Jungs sein: Eine bis aufs Finale perfekte Saison, ein immer besser funktionierendes neues Stadion mit einer tollen Family und eine deutsche U19 Meisterschaft, dem JuniorBowl - ausgetragen und gewonnen im eingenen Stadion. Das sind doch alles Dinge, die mich erwartungsvoll in die Zukunft blicken lassen.

Danke euch allen grünen Männlein da draußen im Regenbogenland. Ohne euch wäre die Welt - und vor allem die deutsche Footballgemeinde - nur halb so toll. Ohne euch würde der Footballwelt ein großes, grünes, süßes und unheuer sexy Stück Kultur fehlen. Ich freu mich auf 2016, was auch immer da auf uns zukommen mag. Es bleibt spannend, aber mit euch allen super spaßig!

Go Green! Go Unicorns!

Das barocke Ende in #Vilnius

Jetzt zum Abschluss also nochmal Großstadt, Hauptstadt, Metropole. Naja, ob diese Attribute alle auf Litauens größte Stadt zutreffen, war und bin ich mir nicht sicher. Aber in ihrer barocken Pracht hat mich Vilnius dann doch überrascht. Eine imposante Ansammlung von Kirchen, Tempeln und städtische Gebäuden im klassizistischen und vor Allem barocken Stil. Alles schön renoviert, kaum verfallene Ruinen (selbst die sind renoviert) und kein Einfluss sowjetischer Baukultur.
Wirklich schön. Zudem scheint der Touristen-Nepp hier noch lange nicht die Ausmaße zu treiben, wie z. B. In Riga. Wird wohl nicht mein letzter Besuch in Vilnius gewesen sein. 















7.10.16

Zurück in der Zivilisation

Ich hatt ja das Gefühl, als wir durch Litauen reisten, dass dieses das ärmste der drei baltischen Länder ist, und hier schon alles ziemlich abgelebt und heruntergekommen aussieht. Nach unserem Trip nach Kaliningrad merkte ich jedoch, dass im Vergleich zu dem russischen Oblast hier in Litauen eigentlich alles wunderbar ist. Endlich wieder vollständig verputzte Häuser, endlich wieder normale Straßen, endlich wieder Zivilisation. Wer das bezahlt hat, ist auch klar, hat sich aber gelohnt. 

Vor allem im Landesinneren und im Gebiet rund um Trakai. Hier ist es wirklich Landschaftlich und auch Infrastruktuell echt klasse und wir haben uns mit dem Berg der Kreuze und der Burg in Trakai zwei tolle Ziele auf der Überfahrt nach Vilnius gegönnt. 






5.10.16

Nix mit Englisch in Калининград

Eigentlich dachten wir blauäugigen Deutschen ja, dass nachdem das alles mit den Russen in St. Petersburg wirklich klasse geklappt hatte, hier in Kaliningrad genauso gut läuft. Zudem war das ja mal deutsch und von daher müsste man schon durchkommen. 

Ja von wegen! 

Mal von den Hasen an der Rezeption abgesehen spricht in dieser Stadt wohl keiner eine Fremdsprache. Wäre alles nicht schlimm, wenn der gemeine Schwabe wenigstens was mit den Buchstaben anfangen könnte. Aber auch hier machen die Spaßvögel des ehemaligen Zarenreiches mit den kyrillischen Lettern es einem wirklich nicht leicht. Kein Busfahrplan, kein Tramfahrplan, keine Metro, kein Taxi. Das war ne Herausforderung, aber auch wirklich eine Erfahrung. 
Mit Händen, Füßen und Google Übersetzer finde ich aber die Ausbeute gar nicht schlecht: Dom, Orgelkonzert, Bernsteinmuseum, lecker Abendessen und das Gate zur Rückfahrt ohne die Kenntnis von Irgendwas. Und mit relativ wenig Rubelchen. 
Schade, was die Bomben des Krieges und der sowjetische Wohnungsbau aus dieser einst wunderschönen mittelalterlichen Stadt gemacht haben. Vom alten Königsberg ist außer dem Dom und dem Grab von Immanuel Kant nicht mehr viel übrig. Und Bilder von vor noch gar nicht langer Zeit zeigen eine lebhafte Stadt, wo heute nur noch ein Park und Plattenbauten stehen. Gespenstisch aber Interessant. 


















4.10.16

Abenteuer Kurische Nehrung

Das Stück Natur, welches jeder Reiseführer empfiehlt, ist in Litauen wohl die Kurische Nehrung. Ein dünner Strefen Sand und Kiefern zwischen Kleipeda (früher Memel) und Kaliningrad (früher Königsberg). Das müssen wir uns natürlich geben und starten mit dem Bus um 6:30 Uhr. Mitten in der litauischen Nacht. Mitten im Dunkeln. Naja, wenigstens gibt's WiFi. 



3.10.16

#Riga bei Nacht und Tag

Auf unserem Trip durch die Hauptstädte des Baltikums ist nun Riga dran. Auf den ersten Blick lange nicht so schön wie Tallinn, der zweite Blick ins Innere der 700.000 Einwohner zählenden Stadt offenbart dann aber doch wirklich nette Ecken. Jugendstil an jeder zweiten Hausecke. Und gutes Essen. Und Balzam, ein recht grausiges Gesöff. Ich bleib hier beim Vana Tallinn. Und bei Alus. Oder Öl. Oder Piwa. 










1.10.16

#Tallinn @ it's best

Heute nun also die estnische Hauptstadt angesagt. Free Tour mit Martin, der als Gechichtsstudent und cooler Guide eine echt gute Figur machte und uns die Stadt näher brachte. Dann Mietwagen abholen und am Ende des Tages in den Bars und am Strand einer wirklich schönen und belebten Stadt abtauchen. Es gibt schlimmeres. Wirklich. 










30.9.16

Klassentreffen in #Tallinn

Da muss ich doch tatsächlich nach Tallinn über St. Petersburg und Helsinki fahren, dass ich nen alten Klassenkameraden am Busbahnhof in Tallin Abends um halb neun treffe. So klein ist die Welt! Danke für das nette, aber wegen meines Anschlussbusses viel zu kurze Gespräch! Cu @Ilge!



29.9.16

Jetzt regnet's, um nicht zu sagen, es pisst in Finnland

Wetter war ja immer mehr so grau, aber jetzt wärs schön, wenns nur grau wäre. Aber wir sind ja nicht aus Zucker!



#suomenlinna die Nr. 1 unter den Touri-Attraktionen

Wenn hier schon ganz Japan hinfährt, dann sind wir natürlich auch dabei. Wobei ich den schrillen Tönen einiger Reiseleiterinnen dann doch mal entfliehen musste. Am anderen Ende der wirklich schönen Insel war es dann aber echt ruhig und wir konnten die schöne Landschaft rund um die Schwedenburg erkunden. Ist echt nett hier, denke ist auch definitiv eine Empfehlung. 











28.9.16

#Helsinki nass, aber mit Tram

Wir haben uns tatsächlich das Drei-Tages-Tram-Ticket gegönnt um durch die finnische Hauptstadt zu tuckeln. Gute Entscheidung, weil neben dem weniger Laufen bietet die Tram vorallem eines: Trockenheit. 
Das mit dem Wetter haben wir tatsächlich nicht so gut erwischt, aber da steckt man eben nicht drin. Also dann die Sights in Hopp-Off Hopp-On Manier mit der Straßenbahn gecheckt und nun noch Jazz im Storyville. 












27.9.16

Leaving St. Petersburg by Train

Nach einem halben Tag mit viiiieeelll Kunst, Prunk und Kultur verlassen wir heute eine wirklich tolle, interessante und einladende Stadt an der Neva. Drei Tage sind eigentlich zu kurz um hier vieles zu sehen, aber wir haben einiges ins Programm gepackt und viele Punkte auf unserer Liste abgearbeitet. 

Nun also ab zum Finnischen Bahnhof. Nachdem wir den richtigen Eingang für den Auslandsverkehr gefunden hatten, war weder Zoll noch Grenzkontrolle ein großer Act und wir bekamen unsere reservierten Plätze im Allegro. Ab geht's!











Schorschie beim Peter und Paul

Die Festung auf der anderen Seite des Flusses, hat uns ja noch gefehlt. Und um da hinzukommen, haben wir uns mal todesmutig in die russische U-Bahn gestürzt, in der es von kyrillischen Bichstaben nur so wimmelt. Wir haben aber geschafft, und wurden mit tollen Blicken auf St. Petersburg, einem Strandspaziergang und vielen Hasen belohnt. 



Wer läuft, muss Essen.

Und zwar heute mal armenisch. Über Internet und sonstige Medien haben wir uns heute ein armenisches Lokal rausgesucht und ich muss sagen, es war wirklich lecker. Dorma. Freundliche Menschen, schöne Location, gutes Essen, und am Schluss noch ein unglaublich starker Wodka.