SchorschBlog: A Twitter Revolution without revoluationaries? - What we know and what we don’t know about the impact of the Internet on authoritarian states.

14.4.10

A Twitter Revolution without revoluationaries? - What we know and what we don’t know about the impact of the Internet on authoritarian states.

Ewgeny Morozov. Sprachlich etwas anstrengend, der gute Ewgeny Morozov. Ein Gedanke, der bei mir hängen blieb (muss ich aber noch darüber nachten), ist, dass ein großer Teil des Internets die Politik der Vergangenheit (also vor sagen wir mal 1990) nicht diskutiert, sondern sich zu großen Teilen mit aktuellen poitischen Aktivitäten auseinandersetzt. Dennoch die der Teil vor 90 deshalb nicht "weg" sondern beeinflusst auf jeden Fall, wenn auch unterbewusst die Taten, Gedanken und Handlungen derer, die heute über aktuelle Themen diskutieren. Des weiteren redete er darüber, ob Information einen Staat beeinflussen, ja sogar gefährden könnte. Hierbei kam die "Libertin by Information"-Therie auf den Tisch.

Ewgeny stellte dann noch Offene Fragen: Kann das Internet auch Menschen davon abhalten, an einem Umschwung teilzunehmen (Neda)? Sollten wir der in die aktuelle Infrastruktur vertrauen? Wie einfach können Regierungen die Kabel kappen? Executive a Revolution is NOT Ilke edititng Wikipedia. Everybody can't be Lenin. Und auch Gegenrevolutionen sind durch neue Medien günstiger.

Weitere Gedanken:
Können neue Medien Regierungen verbessern (Bewertung von Beamten, Wünsche der Bewohner auf Regierungsseiten, …)
Sind die neuen Medien ein Katalysator für einen sozialen Wechsel, oder Opium für die Massen?

In autoritären Staaten wird es keine "virtuelle Politik" geben. Aber warum werden von manchen solchen Regimen Wahlen und relativ unabhängige Medien erlaubt?
--> Spinternet: Regierungsbeamte beteiligen sich getarnt an Diskussionen und versuchen die Meinung in die "richtige" Richtung zu lenken. Kein Streisand, die Community wird unterwandert, und der unbekannte ist für die anderen immer noch vertrauenserweckender als die Pravda.

Crowdsourcing: war die Iran Action vielleicht eine geplante Regierungsaktion, für welche nur die Masse benutzt wurde?

Noch ein schooner Gedanke zum Schluß: one man's hackivism is another man's cyberwar

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