SchorschBlog: Rhabarber-Ingwer-Konfitüre

18.5.10

Rhabarber-Ingwer-Konfitüre

Im Urlaub poste ich hier auch gerne mal was, das überhaupt nix mit meinem Job zu tun hat. Aber der Schorschblog nennt sich ja auch Schorschblog und nicht Büxblog.
Also Urlaub, die letzten Tage. Ne Menge Zeux im Garten und bei mir bricht die Bastelwut aus. Somit war einmachen angesagt.
Im Prinzip ist es ja echt einfach, zu Beginn meiner Konfitüren-Karriere wollte ich aber sicherheitshalber auch mal mit was einfachem beginnen und nicht gleich die Leistungsklasse A+ erreichen. Also hier das Rezept und ein paar Bildchen dazu. Vielleicht möchte das ja jemand nachbasteln. Vielleicht bekommt ihr ja auch was ab ;-)


Zu Beginn gehts in den Garten und wir suchen uns nen schönen Rhabarberstrauch.



















Von dem einfach ein paar Stücke abschneiden und schälen. Ich hab viel zu viel genommen. Laut Rezept reichen 500g (in dem Eimer sind bestimmt 2kg)














Das dann alles in fingerdicke Scheiben schneiden und noch 30 - 40g frischen Ingwer schälen und möglichst fein würfeln. Ab dafür alles in einen Topf.











Dann Gelierzucker drüber kippen. Menge kommt auf den Gelierzuckertyp an. Bei nem 1:1 dann halt auch 500g und bei nem 2:1 250g. Is ja logisch.















Das Ganze dann zugedeckt am besten über nach in Keller stellen und Saft ziehen lassen. Ideal ist, wenn vom Zucker dann am nächsten Tag nix mehr über ist. Nur noch Matsch. Den Matsch dann mal schön aufkochen, ab und zu mal rühren, damit nix am Boden festpappt. Nach 5 - 10 Minuten sprudelndes Kochen sollte ne Gelierprobe durchgeführt werden (also nen Tropfen auf nen kalten Teller und wenns stockt isses feddich).

Nich gleich alles aufessen, sondern schön in lecker vorher knalle heiß ausgespülte Gläschen füllen (sauber arbeiten!) und umgedreht abkühlen lassen. Die Konfitüre ist dann bestimmt einige Monate haltbar. Wozu das ganze schmeckt, muss ich erst noch herausfinden, aber ich denke, das geht neben den klassischen Konfitüreeinsatzgebieten auch gut zu Fleisch, weil der Ingwer ordentlich knallt.

Viel Spaß damit.


Kommentare:

Jetzt Schmitz hat gesagt…

Hallo Schorsch,

Danke für das Rezept und das Making of. Und ich kann mir gut vorstellen, dass das zu dem einen oder anderen indischen schmankerl gutkommt.

LG
Beate

Barbara hat gesagt…

hi Schorsch, unser Gespräch heute morgen über Rhabarber und Ingwer hat mich inspiriert und ich wollt mich auch gleich heute abend dran machen und Rhabarbar-Gelee (mit Roséwein...) machen - tja, leider zu früh gefreut, hab den Rhabarber leider bei meiner Ma liegen lassen.. so ein Ärger...
bis morgen
lg
Babs

Jetzt Schmitz hat gesagt…

So jetzt muss ich nochmal. Habs nachgebastelt - mit so einem 3:1 Zeugs mit Fruchtzucker. Und bin hin und weg - obwohl Marmelade, Gsäls uns son Zeux bei uns eher kein Standard ist. Aber diese Kombi macht echt süchtig. Das mit Mandelmus auf nem schönen Dinkelbrot... lecker! Und die Kombi - Räuchertofu und das Leckerzeugs ist auch etwas was es auf den Weihnachtsspeiseplan schaffen könnte - wenn ich bis dahin noch was übrig hab *g