SchorschBlog: Bundespräsidentenwahl 2010 - Abweichler, Heckenschützen und andere Undinge

30.6.10

Bundespräsidentenwahl 2010 - Abweichler, Heckenschützen und andere Undinge

Da ich ja normalerweise relativ frei von politischen Ansichten hier auf meinem Blog berichte, wird mich auch die aktuell laufende Bundespräsidentenwahl nicht dazu bringen, hier politische Äußerungen von mir zu geben.

Dennoch einige Gedanken zur aktuell laufenden Wahl:

Wie ich eben schon getwittert habe, finde ich, dass Bezeichnungen wie "Heckenschützen" oder "Abweichler" ein Schlag ins Gesicht eines jeden Demokraten sind.
Für mich sind gerade diese Politiker echte Vertreter ihrer Meinung und deshalb können die Parteien, in denen es solche "Querschläger" gibt, glücklich darüber sein, dass sie sie haben.

Und hierfür sollte es meiner Meinung nach von allen Seiten Lob anstatt Häme hageln. Es wird dabei nämlich deutlich, in welchen Parteien eine freien Meinungsäußerung überhaupt noch möglich ist und die Herde nicht blind der Parteivorgabe folgt.

Außerdem stelle mich gerne der Diskussion, ob der Präsident vom Volke gewählt werden sollte. Es gibt hier mit Sicherheit einige Argumente dafür. Dennoch bin ich der Meinung, dass nach den Geschehnissen der Weimarer Republik eine solche Wahl durch das Volk zumindest einige Gefahren und Unstimmigkeiten mit der Machtposition des Bundespräsidenten mit sich bringt und deshalb jeder, der eine solche Volksabstimmung propagiert, sich vor seiner Meinungsäußerung gründlich mit der Vergangenheit befassen sollte.

So, und jetzt warten wir mal ab, wer im dritten Wahlgang zum Bundespräsidenten gewählt wird. Möglich ist Gott sei Dank Alles und das ist auch gut so. Vor einem Abschluß der Wahl von "Gescheiterten" oder "Verlierern" zu sprechen ist nicht wirklich zielführend. Es gibt hier keine Verlierer wie bei der Fußball-WM, sondern am Schluß wird es einen gewählten Präsidenten geben. Und Punkt.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Wenn der Volk dirket wählen könnte, sollte diese Präsident aber auch macht haben. Aber da unsere Präsidenten nicht Partei Politischen interssen verfolgen soll. Sondern alle auf dem Finger klopfen soll. Wäre eine Direktwahl nur ein Große Wahlkampf der Parteien, das haben wir doch genug. Versprechungen, halbwahrheiten und und alles die andern sagen in den Dreck ziehen.

Ich fände das Politiker, den Amtes des Präsidenten die nächsten 20 Jahre fern gehalten werden sollen. Es sollten viel mehr Menschen die für das Volk sprechen und somit ein Sprachrohr bekommen. Denn heute versuchen die Politiker nur wieder gewählt zu werden, egal wie! Und versuchen nicht wirklich die Probleme zu lösen. Und diese auch gerecht zu lösen...........