SchorschBlog: Antworten auf ihre Social Media netiquette-Fragen aufgedeckt

14.7.10

Antworten auf ihre Social Media netiquette-Fragen aufgedeckt

In ihrem Bericht auf und für cnn.com berichten Andrea Bartz und Brenna Ehrlich über die Etiquette in der heutigen Welt der Onlinekommunikation.

Schöner Artikel. Für alle, die wenig Zeit zum lesen haben und gerne eine deutsche Zusammenfassung hätten: Weiterlesen!

Früher galten folgende Regeln fürs Web: Vertraue nicht allzusehr auf Forenbeiträge, zippe große Dateien vor dem Versenden und SCHREIB NICHT IN GROSSBUCHSTABEN, WEIL MAN IM NETZ NICHT EINFACH SO RUMSCHREIT!

Heute sollte man sich eher fragen, warum man plötzlich von einem Facebookbekannten aus der Freundesliste geworfen wird.

Zudem ist - so cool und freakig es auch erscheint - in geschäftlichen Belangen eine grammatikalisch unkorrekte und an grinsende Katzen angelegte Kommunikationsform nicht förderlich. Unterstützen Sie "spezielle" Kollegen dabei, geschäftlich korrekte Emails zu verfassen, falls nötig. Dies hilft dem kompletten Unternehmen. Privat ist das was anderes.

Ein Facebook-Account lässt ich über Einstellungen steuern. Man sollte sich gut überlegen, wer ein wirklich guter Freund ist (und somit z.B. auch witzige Bilder von der letzten gemeinsamen Party sehen darf) und wer doch eher als Bekanntschaft durchgeht und deshalb Emailadresse und Wohnort Information genug sein müssen.

1 Kommentar:

Uwe Hauck hat gesagt…

Bei der ganzen Diskussion im Moment fällt mir immer auf, dass alle so tun, als dürfe man sich im Netz so viel anders verhalten als im wirklichen Leben. Wir reden hier nicht von einem besonderen Verhalten im Web. Auch dort gelten Sitte und Anstand, auch dort schreie ich nicht, pöble nicht rum und verschicke nicht Mails (Briefe) die schlecht geschrieben oder agressiv sind.
Aber das muss man den Nicht-Netizens und leider auch so manchen Netizens wohl erst noch beibringen. Ich habe oft das Gefühl, dass wir eine Scheindiskussion führen, die der Politik dazu dienen soll, die Informationshoheit im Netz zu behalten. Siehe auch: http://www.livingthefuture.de/?p=885