SchorschBlog: 2012

31.12.12

Jahresende 2012

Normal mach ich mir ja am Ende eines Jahres immer Gedanken da drüber, ob das jetzt ein gutes solches, oder ein schlechtes welches gewesen ist. Heute hab ich dazu aber keine Lust. Wobei, es war so durchwachsen. Viele Dinge sind im Entstehen und momentan noch nicht so, wie ich das gerne hätte, aber ich denke das wird schon noch werden.

Die Highlights, die mir jetzt spontan so einfallen waren dann aber doch wohl die Konzerte und Aktionen im Dunstkreis von Ten Sing und die Arbeit mit und für die Unicorns, welche die Saison mit der Wiederholung der Meisterschaft krönten.

Für heute Abend ist jetzt auf jeden Fall alles klar. Die Zutaten fürs Raclette sind besorgt, die in der Innenstadt wohnhafte Dame stellt die Location und wie immer hat Oma dann morgen Geburtstag, was natürlich Anwesenheit um 11.30 Uhr im Hirsch erfordert.

Ich freu mich drauf. Euch allen einen guten Rutsch nach 2013, feiert schön und lasst die Korken knallen!

23.12.12

Ten Sing & Pray Untersontheim Weihnachtskonzert

Also ich musste ja jetzt wirklich lange drauf warten, aber nach 18 Jahren wurde mein Traum dann endlich doch mal war und ich durfte Zeuge eines Weihnachtskonzertes von Ten Sing & Pray Untersontheim werden.
Und ich muss sagen, es war das lange Warten wirklich wert. Hat mich wieder mal extrem gefreut zu sehen, wie sich junge Menschen engagieren und nach dem Motto "Ten Sing auch mal leise" wirklich eine klasse Performance ablieferten.
Und drum freu ich mich umso mehr, diese Truppe in nächster Zeit weiter zu begleiten und bestimmt den einen oder anderen weiteren Gänsehautmoment mit ihnen erleben zu dürfen.
Danke Folks! Euch allen ein schönes Weihnachtsfest, macht weiter so und keep on rockin'!

15.12.12

Apocalypse 2012 - Delayed

Auch wenn die deutsche Bahn hier nicht mit geplant hat und auch kein Berliner die Finger im Spiel hatte, leg ich mich jetzt einfach entgegen aller Unkenrufe hier deutlich mal fest:

Am 21.12.2012 wird die Welt nicht untergehen!

Und wenn ich unrecht habe, dann geb ich allen, die das hier lesen ein Bier aus. Versprochen.

12.12.12

Letzter Schnapszahlpost

Da das jetzt eine laaange Zeit nicht mehr vorkommen wird, musste das jetzt einfach noch sein, hier am 12.12.12 um 12.12 Uhr einen Post abzusetzen.

Happy Schnapsi! (Oder was man da auch immer wünscht).

11.12.12

Schnee weg oder nicht?

Also ich dachte ja, in der Stadt geht sowas schneller. Ich bins ja vom dicken B gewohnt, dass die Gemeindearbeiter die Straßen und vorallem die Siedlungsstraßen erst so gegen frühen Vormittag räumen.

Hier in der Stadt scheint das aber komplett anders abzulaufen, weil auch DREI (!) Tage dicken Schneefalls scheinen die Kollegen vom Räumdienst nicht dazu zu verleiten, die Schneepflüge auszupacken, geschweigedenn auch nur zu Streuen. Komisch hier in der Stadt. Echt.



14.11.12

Marmeladengläser

Ich bin zur Zeit wieder in Gewürzexperimenten zu Gange und benötige deshalb diese kleinen Marmeladengläser mit so 30 - 40g Inhalt, die es manchmal in Hotels beim Frühstück gibt.
Die lokalen Hotels hab ich schon abgegrast. Weiß da draußen jemand, welchen Hotels ich den Müll abnehmen könnte?

11.11.12

Fastnacht in Dublin mit Hiromi ...

... ist leider nicht möglich, weil die unglaublichen sechs ja immer schon an Allerheiligen zusammen zum Städtetrip fahren.

Dieses Jahr war Dublin dran, eine wunderbare, nette, kleine Stadt mit coolen Ir(r)en drin. Es sind hier mehr als in anderen Städten die kleinen Dinge, die begeistern. So dass einfach mitten in der Nacht auf der Straße ein paar für diese Uhrzeit viel zu junge Junx mit Gitarre, Brüllwürfel und Cajon wirklich klasse Musik abliefern und dabei noch die Polizei auf die Schippe nehmen.
Auch dass man Menschen wie Dave trifft, die jetzt wirklich glauben, der Schorschi wäre durch ein Loch in der Berliner Mauer in den Westen geflohen.
Dublin ist mir aber glaube ich einfach zu eng, man kommt um die Ecke und steht immer gleich mit der Nase DIREKT vor der nächsten Sehenswürdigkeit. Mir fehlen hier die langen Achsen und großen Plätze anderer Hauptstädte.
Eigentlich wäre ja Platz da, wie wir auch in Howth gesehen haben. DAS war sowieso mein Lieblingsplatz in Eire, mal von der Jameson-Brennerei und den musikalischen Pubs abgesehen.
Irgendwann fahr ich da mal wieder hin, dann aber mehr aufs Land und noch zwei Tage länger.

Wer jetzt Hiromi ist? Die war zwar nicht in Dublin dabei, hat mich aber in der Woche danach auf dem Jazzfest in Aalen wirklich begeistert (ok, Anthony Jackson am Bass und Simon Phillips an der Schießbude waren auch nicht schlecht). Eines, wenn nicht DAS beste Konzert der letzten Jahre, bei dem ich anwesend sein durfte. Danke Micha für den Geheimtipp!

Nun in diesem Sinne auf jeden Fall frohe und gesegnete Ostern ... ääähhhh ... nen schönen Faschingsauftakt noch und ich freue mich euch in den Hochburgen in nächster Zeit zu sehen.

Narri, Narro!!!


16.10.12

Back to Back Champions - Schwäbisch Hall Unicorns bleiben Deutscher Meister

Es ist zum zweiten Male vollbracht. Die Schwäbisch Hall Unicorns werden zum zweiten mal in Folge Deutscher Meister im American Football und schlagen zum zweiten Mal im Finale die Kiel Baltic Hurricanes, dieses mal in einem noch packenderen Finale mit 56:53. Wenn ich das im Stadion richtig gesehen habe, waren die Kieler wohl so sehr enttäuscht, dass sie sich nicht einmal bei ihren eigenen Fans bedankt haben. Im Gegensatz natürlich zu den Haller Spielern, die sowohl klatschend zum Kieler Fanblock, als auch mehr als klatschend zum Haller Block kamen. Alles in Allem ein unglaublicher Abend, ich hab einige graue Haare dazubekommen und meine Stimme verloren. Das war es aber einfach auch wert. Das war bereits am Samstag.

Seitdem ist nun auch schon wieder einiges passiert. Die Heimreise im Fanzug, der wirklich spaßig, aber auch wirklich anstrengend war. Die Vorbereitung der Meisterfeier, diese selbst und am gestrigen Abend noch das "gemütliche Beisammensein" mit den Spielern in der einen oder anderen Bar in Schwäbisch Hall.

Was bleibt ist die Erinnerung an eine wunderbare Saison 2012, mit packenden Spielen und ganz tollen Menschen im FöVe, in der Abteilung und in der Mannschaft. Dass es da das eine oder andere Mal etwas knirscht ist meiner Meinung nach ganz normal. Letztenendes haben wir es aber mal wieder super über die Bühne gebracht.
Ich bin hier gerne dabei und versuche mit meinem beschränkten Engagement dazu beizutragen, dass viele Haller und auch Menschen über die Stadtgrenze hinaus, sehr viel Spaß mit diesem in Deutschland immer noch unterschätzen Sport haben. Die feiernden Menschen gestern auf dem Marktplatz geben allen recht, die sich die komplette Saison über eingebracht haben und zum großen Ganzen ein Stückchen beigetragen haben. Euch allen Danke dafür!

Jake, Fritz und Alex wünsche ich eine gute Heimreise und ich würde mir wünschen, euch irgendwann wiederzusehen. Toll, dass ihr ein Teil der Unicorns-Familie seid. Auch noch nen fetten Dank an alle Spieler, dass ihr immer auf dem Boden geblieben seid und man in Schwäbisch Hall einfach Football zum anfassen bekommt.

Dann gehts jetzt auf in die neue Saison 2013 mit euch Allen. Ich freu mich drauf. Und wenn mir jetzt noch einer sagen kann, warum der Pokal eigentlich "Schorschie" heißt, dann wär ich wirklich glücklich.

12.10.12

Berlin, Berlin, im Fanzug nach Berlin! #unicorns #gfl #germanbowl

Achtung Wortspiel gleich zu Anfang: "Die Weichen sind gestellt", nach einer tollen Saison und einer wirklich anstrengenden Organisationsphase (Danke an meine FöVe-Kollegen, die sich hier richtig reingehängt haben) geht morgen früh um sieben der Fanzug auf direktem Wege von Schwäbisch Hall - Hessental nach Berlin - Ostbahnhof, um dort mit den Schwäbisch Hall Unicorns im Endspiel um die deutsche Meisterschaft im American Football gegen die Kiel Baltic Hurricanes zu bestehen.
Somit stehen sich also die selben Mannschaften wie letztes Jahr gegenüber, ebenso wie im letzten Jahr beide als Meister in ihrer Division, die Unicorns als Titelverteidiger, Kiel als Vizemeister.

Auf jeden Fall freue ich mich auf ein bestimmt packendes Finale gegen wirklich starke Kieler. Das letzte Mal als ich in Berlin war, schlugen die Unicorns die Berlin Adler mit 34:35. Letztes Jahr in Magdeburg ging das Finale gegen Kiel ja bekanntlich 44:48 für die Unicorns aus. Beides also super knappe Partien, beides Mal mit dem besseren Ende für die Einhörner.
Von daher: knapp darf es ja werden (oh Gott meine Nerven), so lange da am Ende ein winziger Punkt mehr für die Haller steht, ist alles gut.

Ich glaube, es war äußerst sinnvoll am Montag Urlaub zu nehmen, weil 9 Stunden hin, dann das Spiel und dann wieder 9 Stunden zurück, gehen in meinem Alter dann doch irgendwie an die Substanz. Bin halt auch nicht mehr der Jüngste.

In diesem Sinne: Haut rein Jungs, wir tun unser Bestes um euch über den Platz zu brüllen. Ich würde mich über die verdellte Schüssel ein weiteres Jahr in Hall freuen! Go Green, Go Unicorns! Touchdown, Unicorns, bring it home!

23.9.12

Südmeister, Vize-Europameister und ein gewonnenes Viertelfinale. #unicorns #gfl

Es ist eine komplett andere Saison als die letzte, welche die Schwäbisch Hall Unicorns zur ersten deutschen Meisterschaft ihrer Geschichte führte und den Sport zumindest im nähreren Umfeld von Hall enorm beliebt gemacht hat. Dieses Mal ist es keine perfekte Saison, aber dafür umso spannender. Dieses Mal verletzen sich kurz vor den Playoffs zwei Spieler aus den USA und noch eine ganze Krankenstation voll liegt sowieso schon daneben. Dieses Mal ist man nicht der Jäger, sondern der Gejagte.

Und trotz alledem setzen sich die Einhörner doch immer wieder beeindruckend durch, holen auch dieses Jahr die Südmeisterschaft und schlagen im Viertelfinale die Düsseldorf Panther. Dazu Gratulation aus der Fanecke!

Dass sowas in Hall möglich ist, liegt mit Sicherheit an einer sehr guten Jugendarbeit, was auch der Vize-Titel der Flaggies bei der Europameisterschaft wieder deutlich zeigt. Mich stimmt wirklich positiv, was ich diese Saison bei den Spielen der A und B-Jugend gesehen habe. Da kommt gutes Material nach. Ich freu mich drauf.

Und genauso freu ich mich jetzt auf das Halbfinale zu Hause im Hagenbachstadion. Egal welcher Gegner kommt, es wird spannend und hoffentlich erfolgreich. Weiter so, go green! Ich würde echt gerne mit euch nach Berlin fahren ;-)

10.9.12

Pfifferlinge mit Lauch im Sahneschaum #food

Ab und zu bewegen mich ja nette Rezepte von Menschen, die sich damit auskennen dazu, auch mal was vom Blatt zu Kochen. In diesem Fall Heinz Winkler, der mit 3 Zutaten was leckeres gebastelt hat. Und ich habs nachgekocht. Ist zu empfehlen!

Dauer: ca 25 Minuten.
Zutaten (für eine Person):

100g Pfifferlinge
100g Sahne
1 kleine Stange Lauch.

Und dann halt noch Gedöns, also Salz, Pfeffer, Butter, Töpfe und Wasser.

Die Pfifferlinge putzen und waschen. Den Lauch in Rauten schneiden und waschen.

Mis en place

Nun die Pilze in der Sahne etwa zwei Minuten kochen.

Pilze in Sahne

Danach die Pilze abseihen (Sahne auffangen) und warmstellen. Die Sahne mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der kalten Butter aufmontieren. Kurz aufmixen. Soße fertig.

Währenddessen den Lauch im Salzwasser kurz kochen. Darf aber schon durch sein, nicht zu matschig, aber auch nicht zu roh.

Alles auf dem Herd

Wenn alles fertig ist, den Lauch und die Pilze in einem Teller anrichten, mit dem Schaum übergießen und genießen.

Fertig

Viel Spaß beim nachkochen!

31.8.12

Blogparade von @bausparfuchs: Mein wichtigster Ort der Welt

Da ich ja auch ab und zu mit @bausparfuchs zu tun habe, komme ich zwar spät aber dafür mit Schwung dessen Wunsch nach, meinen Senf zum wichtigsten Ort der Welt zu geben.

Es ist bei und Landkindern ja schon so, dass wir an unserer Heimat hängen und dort auch nicht wirklich einfach wegzubekommen sind. In Orten wie Bühlertann (Nabel der Welt, Hauptstadt des guten Geschmacks, Zentrum des Universums, ...) kommt dann auch noch ein gewisser Lokalstolz dazu. Das Leben an der Grenze zwischen Ostwürttemberg, dem Limpurger Land und dem Hohenlohisch-Fränkischen wird schon deutlich dadurch geprägt, dass man sich, wo es auch immer geht, gegenüber dem Nachbarort herauszuheben hat.

Natürlich ist bei uns alles besser, schöner, schneller, gemütlicher, größer und traditionsreicher als "nebenan". Natürlich sind wir einfach ein anderer "Schlag". Und außerdem würde es uns NIEMALS in den Sinn kommen, auch noch in den Nachbarort zu ziehen.

Ok, soweit die Theroie. Zu jeder Regel gibt es dann natürlich auch die berühmten Ausnahmen. Es soll tatsächlich Menschen geben, die auch im Nachbarort zum "Fasching" gehen. Es soll Menschen geben, die eine Liebschaft über Religions- und Landesgrenzen hinweg pflegen. Es soll Menschen geben, die ganz gut mit den "Anderen" können und sich ohne Androhung körperlicher Gewalt sogar von deren Meinung überzeugen lassen.

Letztenendes jedoch bleibt, dass wir Alteingesessenen im Herzen und auch auf der Zunge immer überzeugte "Dannemer" sind und bleiben. Wer dann sogar noch den Luxus eines Hausnamens hat, den ortsüblichen unverkennbaren Dialekt spricht und im Stammbaum über Generationen hinweg Bühlertann als Wohnort stehen hat (bei uns gings irgendwann anno 1730 mit B'town los) gehört dann - ob er will oder nicht - einfach dazu.

DAS macht dann auch für mich meinen Heimatort zum wichtigsten Ort der Welt. Ob ich will oder nicht. Ich konnte mir das nicht wirklich aussuchen, wurde in diesen Fakt hineingeboren und habe jetzt eben mit den Konsequenzen zu leben. Auch wenn ich jetzt einen Teil meines Lebens außerhalb der Ortsgrenzen verbringe, wird es mich immer wieder hierhin zurückziehen, werde ich immer wieder den Ruf der Heimat hören und diesem auch folgen.

Bühlertann? wo liegt des Dörfle?
I woiß guat, ich kenn mi aus.
Weg ond Steg und jedes Kürvle,
denn i stamm vom Dörfle raus.

(...)

Außarom dia größere Orte:
Crailsheim, Ellwang', Aala, Gmünd.
schöne Gegend, nette Städtle,
Kreisstadt Hall ond Gaildorf, Gschwend.

Bühlertann liegt mittadrenna,
sauber g'richtet, schmuck ond schea,
sei's von außa, sei's von enna,
freusch de dra, was will m'r mea.

(Maria Stegmaier)




23.8.12

Ok, ich habt uns wohl nicht nötig

Mittwoch Abend, 18km vom Nabel der Welt entfernt, Schwäbisch Hall. Nach den Freilichtspielen wollte ich mit meinem rassigen, brünetten Date noch kurz was trinken gehen. Unsere Wahl fiel auf das "Salzwerk", früher zumindest mal ne ganz nette Kneipe.

Aber irgendwie hat sich da in letzter Zeit doch einiges verändert. Als wir nämlich um 22:45 Uhr dort eingelaufen sind, entstand folgender Dialog:

Wir: "Sers, wir bekommen ja noch was zu trinken, oder?"
Kneipe: "Och nöö, es war den ganzen Abend so wenig los, wir machen jetzt zu"
Wir: "???"
Kneipe: "Ihr kommt jetzt grad von den Freilichspielen, gell?"
Wir: "jo."
Kneipe: "Jaja, das ist zur Zeit jeden Abend so. Da kommen immer um die Zeit noch viele Leute. Sorry. Geht doch mal hier ums Eck, da sind ganz viele weitere Kneipen"
Ich: "ja, danke. Kenn mich hier aus. Wohne hier. Schönen Abend noch"

Dem erfahrenen Betriebswirtschaftler und auch anderen begabten Menschen wird auffallen, dass an dieser Konversation etwas entscheidendes falsch gelaufen ist. Vor Allem, wenn ich jetzt noch erhöhe und sage, dass vor uns bereits 4 Leute das Lokal kopfschüttelnd verlassen haben und nach uns noch einige erwartungsfroh den Laden ansteuerten.

Ich finde es krass, dass es inzwischen tatsächlich Kneipen in Hall gibt, denen es wohl zuviel Arbeit beschert, um kurz vor elf noch ne Stunde zu arbeiten und Umsatz zu machen. Wenn schon den ganzen Abend nix los wär, dann muss ich doch gerade deswegen die Kundschaft der Freilichtspiele abgreifen und versuchen denen das Bier zu verkaufen, welches ich den ganzen Abend nicht los geworden bin.

Marktlücke erkannt? Wenn ich etwas mehr Ahnung von Gastronomie hätte, würde ich echt ne Kneipe in Hall aufmachen, die während der Freilichspielsaison von 22:30 Uhr bis um 1:00 Uhr offen hat und in der Zeit lecker Champus und Häppchen anbietet. Wer macht mit?

Wir sind dann halt mal wieder im Schlachtes gelandet und haben Kopfschüttelnd bei zwei Kalt- und einem Heißgetränk den Abend beschlossen. Sowas. Also echt. Ob die Serviceleitung des Salzwerk wohl weiß, was die Damen des Nachts da veranstalten? Mit Flori wär das nicht passiert (Insider).

15.8.12

Bloggen

Heute mal den Kollegen gezeigt, was das heisst.

12.8.12

Kochclub und Besuch in #Nürnberg bei dem #Rams gegen die Allgäu #Comets

Manchmal gibts sogar bei mir mal Wochenenden, an denen ich echt entspannt bin und in Ruhe den Dingen nachkommen kann, die es für mich lebenswert machen. Dazu gehört gutes Essen (nochmals Danke an Katja für 1kg Rinderlende), dazu gehören echt nette Leute die auf der Liste unter den ersten 10 stehen (vor allem vor KFG1DGNKFG1isch) und dazu gehört guter Wein. Wie gesagt danke euch Clubberern für den tollen Freitag Abend!!!111

Was auch noch dazu gehört ist American Football. Und da die Unicorns bereits gestern gespielt haben und die anderen grünen Mannschaften schon Pause haben, dacht ich mir, da fährste doch glatt mal nach Nürnberg zu dem Rams in die zweite Liga. Erstens weil mir Franken meistens sympathisch sind, zweitens weil auch in der zweiten Liga lustiger Football gespielt wird und drittens weil man sich dort die Allgäu Comets mal ordentlich anschauen kann.

Sollte man meiner Meinung nach auch tun, weil was die da in der zweiten Liga veranstalten ist schon beeindruckend. Zumindest auf dem Papier. Was ich in Nürnberg gesehen habe, war nicht so überwältigend, obwohl die Comets das spiel knapp aber doch gefühlt sicher im Griff hatten.
Das mag aber auch an den beherzt spielenden Gastgebern gelegen haben, die bis zum Schluss nicht aufgegeben haben und beinahe noch mit zwei Pässen in die Endzone rangekommen wären. Das Unentschieden wäre auf jeden Fall drin gewesen und hätte die Fans auf der Tribüne auch wirklich gefreut.

Tolle Fans übrigens in Nürnberg. Und die Cheerleader sind auch klasse und echt hübsche und nette Mädels. Die sogenannte "VIP Lounge" die sich nach eigenen Kommentaren deutlich von der "VIP Tribüne" unterscheidet, könnte eventuell noch etwas an ihren Kommentaren feilschen.
Ich würde mir wünschen, dass man aufmunterndes Klatschen für einen verletzten Spieler nicht als Szenenapplaus versteht und deshalb die Klatschenden disst.
Schön wäre auch, wenn man einen Drop des Gegeners nicht mit einem lauten "DAS WAR NIX" in choraler Geschlossenheit kommentiert, sondern eher den eigenen Passverteidiger mit einem "DAS WAR SPITZE" lobt.
So wie das auch mit der klasse Idee bei den Touchdowns gemacht wird, die jeweils mit einem "DAS WAR SPITZE" und einer Laolawelle gefeiert werden. Tolle Aktion!

Eines noch: die Burger sind wirklich gut! Macht weiter so in Nürnberg, da schau ich glaub noch öfters vorbei. War echt nett. Auch euch danke für den Sonntag Nachmittag.

6.8.12

Toto in Schwäbisch Gmünd

Gestern sind die Junx und ich endlich mal wieder der Spur des guten Musikgeschmacks gefolgt. Die Pilgerreise führte nach Schwäbisch Gmünd, auch bekannt als Montreux der Ostalb, zum OpenAir der Tagespost.

Der Sigi, genauer Schwarz, sorgte mit ganz passablem Gitarrenblues dafür, dass die ersten zwei Radler für etwas Abkühlung am doch noch sehr sonnigen Augusttag ganz geschmeidig die Kehle benetzten.

Nach den Radlern war dann aufgrund der Transportbestimmungen aber auch Schluß. Mehr war dann auch nicht notwendig, da die Herren rund um Mr. Lukather nun die Bühne betraten und mit einer klasse Mischung der Alben IV, V und VI echt ein super interessantes Programm spielten. Dies war dann zwar letztendlich wohl auch der Tatsache geschuldet, dass Herr Williams auch was zu singen brauchte und die Songs aus seiner Zeit wahrscheinlich einfach am Besten über die Lippen gehen.

Alles in Allem ein klasse Konzert, ein schöner Sommerabend, gute Musik und zum Schluß noch ein lecker Essen im amerikanischen Spezialitätenrestaurant in Aalen. Kömmer öfters mal machen.

19.7.12

Grad in meinem Sinn …

Irgendwo auf der Welt
Gibt's ein kleines bißchen Glück,
Und ich träum' davon in jedem Augenblick.
Irgendwo auf der Welt
Gibt's ein bißchen Seligkeit,
Und ich träum' davon schon lange lange Zeit.

Wenn ich wüßt', wo das ist,
ging' ich in die Welt hinein,
Denn ich möcht' einmal recht,
So von Herzen glücklich sein.
Irgendwo auf der Welt
Fängt mein Weg zum Himmel an;
Irgendwo, irgendwie, irgendwann.

(Comedian Harmonists)

12.7.12

Neu entdeckt: True fruits Wodka.

Beim Einkaufen kam mir doch gerade ne Idee. Ich dachte mir, wenn ich jetzt hier so nen Hupen True Fruits triple yellow smoothie mitnehm, und das dann mit meinem guten Wodka von zu Hause mische, dann müsste doch ein ganz netter Abend dabei rauskommen.

Gesagt, getan, hier das Rezept:

4cl Premium Wodka (ich nehm hier halt Moskovskaya)
16cl True Fruits Smoothie Triple Yellow

Den Wodka ins Longdrink-Glas, dann einfach den Smoothie drüber. Kein Hexenwerk, kein Problem.

Aber echt lecker. Probiert das mal aus!

true.jpg

11.7.12

This is where the magic comes from #sha #unicorns

Es gibt schon Gründe, warum ich nach Hall gezogen bin. Und es gibt eben auch Gründe, warum die Unicorns hier zuhause sind. Ein weiterer Beweis fürs Green Magic Kingdom.

Kürzlich in Hall …

rainbow

9.7.12

Gerade ists mal wieder ruhiger

… dachte ich mir, als ich gesehen habe, dass ich im Juni tatsächlich nur zwei Posts gemacht habe. Ist bei mir gerade wieder bissel stressig, wird aber aller Voraussicht nach demnächst auch wieder besser. Eine wichtige Info: ich hab das Laufen wieder angefangen. Wenn euch also in nächster Zeit mal ein muskelbepackter, drahtiger Hühne entgegenkommt, dann … dann könnte das einer von den Unicorns sein, meinereiner ist da noch weit von entfernt, ich muss da wohl noch einige Zeit ran.

Bin aber schon zufrieden, dass ich in Hall ne neue Strecke gefunden habe und ich hoffe, dass ich den inneren Schweinehund auch besiegen kann und abends nach der Arbeit noch etwas zum joggen komme.

In diesem Sinne eine geruhsame Nacht und bis die Tage!

1.7.12

Nochmal #Wien, nochmal #Vikings

Da hab ich jetzt doch beim Aufräumen noch ne schöne Erinnerung an unseren Trip nach Wien gefunden. Der Crewbadge (mit dem mich der Ordner fast nicht vom Spielfeldrand auf die Tribüne gelassen hat - normal ist das ja andersrum) zeigt sehr schön, dass die Vikings so ziemlich das komplette Marketingkonzept aus Minnesota übernommen haben. Wer im Stadion war, weiß auch, dass sie zudem noch Indianer sind, etwas mit Harley Davidson am Hut haben, das Maskottchen ein Elefant namens Nelly ist und dann gibts da bestimmt noch ein paar Besonderheiten in der österreichischen Hauptstadt.

Da bleib ich doch erst mal lieber Grün, freu mich aufs nächste Spiel in Hall und sag nach Wien ganz leise Servus.

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10.6.12

A-Junioren der Schwäbisch Hall #Unicorns schlagen die Rhein-Neckar #Bandits

Aus der angekündigten Offensivschlacht wurde überraschenderweise ein Defensethriller, den die Unicorns am Ende hauchdünn für sich entscheiden konnten.

"Mein Gott Walter" schallte es des öfteren von den eher dünn besetzten Tribünen im Hagenbachstadion, als ein ums andere Mal die Bemühungen der Haller Offense nicht von Erfolg gekrönt waren. Außer einem gut funktionieren Screenpass auf Arieus Adegbesan funktionierte leider nur das Laufspiel der Einhörner zuverlässig. Junior Nkembi fungierte als unglaublich starker Runningback und lief wie ein heißes Messer durch die D-Line der Rhein-Neckar Bandits. Mir fehlen noch die Statistiken zum Spiel, ich gehe aber von mehr als 100yrds für die grüne Nummer 28 aus.

Das Spiel gewonnen hat heute mit Sicherheit die Defense der Haller. Sie stemmte sich wehement gegen die anrennenden Banditen aus Mannheim und lies am Ende lediglich 24 Punkte zu. Einen weniger, als die Unicorns selbst erziehlen konnten, die durch einen beherzten Lauf des mir sehr gut gefallenden Quarterbacks Lukas Hegemann und einer mutigen Two-Point-Conversion die 25 Punkte auf die Anzeigetafel brachten.

Dies wäre aber beinahe kurz vor Spielschluß in einer extrem spannenden Endphase noch schief gegangen. In einem von Fumbels und Turnovers gespickten vierten Quarter konnten die Bandits beinahe noch die letzten Sekunden nutzen, um mit einem Fieldgoal das Spiel für sich zu entscheiden. Doch auch hier hielt die Defense aus Schwäbisch Hall und sicherte somit das hart erkämpfte und dennoch hauchdünne 25:24.

Damit ist die Süddeutsche Meisterschaft für die Junioren perfekt und mit einem Sieg gegen die Franken Knights könnten die jungen Einhörner in der nächsten Woche ungeschlagen in die Playoffs einziehen. Gratulation zu der bis dato perfekten Saison! Go Green! Go Unicorns!

7.6.12

Wien, Wien nur Du allein …

In letzter Zeit häte ich ja eigentlich genug zu erzählen, komme aber grad nicht wirklich dazu, euch die kleinen Geschichten aus meinem Leben mitzuteilen.

Aber heute ist ja in unserem gelobten Lande Feiertag, und da hab sogar ich mal Zeit, die alten Fotos rauszukramen und ins Internet reinzuschreiben.

Also Kinder. Wien. Dat war schon anstrengend. So 6 - 7 Stunden nach Michas Party im Bus zu sitzen war ganz schön hart. Dafür hatten dann aber wirklich einen tollen Nachmittag mit einem super spannenden Footballspiel. Schade, dass die Unicorns verloren haben. Meiner Meinung nach haben sie sich aber sehr gut geschlagen und die Vikings wirklich überrascht. Die erste Hälfte war beeindruckender Football und deshalb freue ich mich auch wirklich auf die anstehende Saison. Ich denke nicht, dass die Unicorns dieses Jahr noch einmal auf eine solche O-Line treffen werden.
Außerdem waren die "lautesten Fans Europas" ebenfalls beeindruckt davon, wieviel Krach ein paar grüne Menschen aus dem Süden Deutschlands machen können. DAS war für alle Unicorns-Fans ein ganz großes Lob und macht mich wirklich stolz.

Der nächste Tag bestand dann aus Bummeln rund um den Steffel. Das Wiener Schnitzel gabs schon am Vorabend, drum haben wir uns eher an die flüssige Nahrung gehalten. Und die gabs dort sogar aus Brunnen (siehe Foto).



Wien ist echt schön, glaube aber dass man die Stadtwien.jpg nochmal mit etwas mehr Zeit und nem guten Lonely Planet erkunden sollte. Vielleicht auch mal an Allerheiligen?

Langsam findt der Dog sei End
und die Nacht beginnt
in der Kärntnerstrassn, do singt oaner
"Blowing in the Wind"
hot a grünes Röckerl an,
steht da ganz verlor'n
und der Steffl, der schaut owi
auf den armen Steirerbuam

20.5.12

Kixka Nebraska: About me, die digitale Fassade. Identitätskonstruktion im Social Web - #rp12

Nachdem ich bereits im letzten Jahr Zeuge eines Vortrages von @kixka war und mir die Sache wirklich gut gefallen hat, bin ich natürlich auch dieses Jahr bei der rp12 wieder am Start.

Das Thema dreht sich um digitale Identitäten. Kixka erzählt über die Personal Branding Formula und die Social Web Leiter. Hiernach steigt die Bildung der Identität mit zunehmender Aktivität im Netz. Logisch, wer mehr macht ist natürlich auch sichtbarer und sticht aus der großen Masse heraus. Spätestens ab dem eigenen Blog ist man nicht nur mehr Konsument, sondern als "Schöpfer" dann natürlich voll dabei.

Aber wie werde ich in der Netzgemeinde wahrgenommen? Wie kann ich mich um meine Reputation kümmern? Der Reputationsmanagement-Kreislauf bewegt sich über das Anlegen eines Profils, dem Aufbau einer Identität über die Auswahl von Freunden, dem Pflegen und Erarbeiten einer Reputation und schließlich dem Aufbau von Vertrauen bei den Lesern. Vertrauen kommt aber nicht von ungefähr. Vertrauen bildet sich durch ständiges Wiederholen des Kreislaufes.

Soweit zur Expertentheorie. Kixka sieht die Sache etwas anders und baut ihre Argumentationskette am Thema Selbstwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung auf. Zudem kommt eine Verdoppelung des Online-Ichs und des Offline-Ichs hinzu. Liegen diese beiden Ichs zu weit auseinander entsteht Stress. Erfolgreiche Identitäten entstehen, wenn sich beide Ichs decken. Das Netz ist jedoch für viele Teilnehmer gerade deshalb so attraktiv, da diese beiden Ichs hier ohne Probleme variieren können. Die Realität zeigt, dass das Facebook-Ich meist ein reiner Spiegel des Realwelt-Ichs ist. Andere Studien versuchen Identitäten darüber zu beschreiben, was die Benutzer "geteilt" haben.

Pseudoidentitäten:
--> Lorenzo von Matterhorn
--> Marcel Wichmann

Das Internet ist so aufgebaut, dass es sich perfekt zensieren lässt. Nicht nur durch die Regierungen, sondern auch durch uns selbst.

Was sind die Konsequenzen für die digitale Identität.

Wenn Du willst, dass die die Leute kennen, dann steht auf und mach was. Ignoriere den kloutscore. Konzentriere dich auf Content und auf die Leute um dich herum.

Klarname vs. Pseudonym. Pseudonym macht mehr und wird positiver bewertet. Identity is prismatic. Wir sind wie Diamanten, je nachdem aus welcher Perspektive man hineinschaut, kommt was anderes dabei raus.

--> Hendrik Mans.de

Danke für einen wieder mal tollen Beitrag. Danke für die RL-Erwähnung meines Tweets. Bis zum nächsten Mal, Frau Nebraska!

Kixka Nebraska: About me, die digitale Fassade. Identitätskonstruktion im Social Web - #rp12

Sorry, Doppelpost.

Zum eigentlichen Post geht es hier:

--> Kixka Nebraska: About me, die digitale Fassade.

7.5.12

Bahnsteige für die Massen? #dbahn

In letzter Zeit bin ich ja ziemlich viel mit der Bahn unterwegs, wie auch so manch anderer, der ins dieses Internet reinschreibt, oder mit mit seinen Gesprächen jede Woche neu unterhält. Und ich muss da z.B. @holgi völlig zustimmen, wenn er sagt, die Bahn sein ein unglaublich überlegenes Verkehrsmittel. Für mich ist Reisen mit der Bahn in letzter Zeit unglaublich entspannend, unglaublich praktisch und vor Allem entgegen allen Unkenrufen unglaublich pünktlich.

Was mich aber stört sind die Bahnhöfe und Bahnsteige. In den europäischen Ländern, die ich bis dato besucht habe, sehe ich immer wieder saubere Bahnsteige, ohne Pipi in den Ecken, ohne Menschen, die aus verschiedensten Gründen außer dem Alkohol nichts mehr im Leben haben, ohne pöbelnde und randalierende Jugendliche. Und warum? Weil es in diesen Ländern üblich ist, dass bereits VOR Betreten des Bahnhofes ein Ticket gelöst werden muss. Ohne gültiges Ticket kein Zutritt. Nicht zum Bahnhof, nicht zu den Bahnsteigen, nicht auf die Toiletten.

Außerdem behaupte ich, dass durch diese Maßnahmen unheimlich viel Geld in Sachen Schwarzfahrerei gespart wird. Die uniformierten Beamten in den Niederlanden hatten nicht die Aufgabe Fahrscheine zu kontrollieren, sondern sorgten dafür, dass der Zug sauber war, dass die alleinerziehende Mutter den Kinderwagen nicht selbst aus dem Zug hieven musste und zusätzlich fühlte ich mich durch deren Präsenz im Zug sehr sicher.

Jetzt die Frage: Warum nicht in Deutschland? Gibt es einen mir unbekannten Grund, dass bei uns Bahnhöfe öffentlich zugänglich sind? Gibt es ein Recht auf freien Zugang zum Bahnsteig? Würde mich echt interessieren, weil ich glaube, hier könnte die Bahn mit gar nicht mal sooo großen Investitionen einen Mehrwert schaffen, der von sehr vielen Fahrgästen positiv aufgenommen werden würde.

5.5.12

Sascha Lobo @ #rp12

Der Stand des Internet 2012

Lobo ist auch so ein Ding, das man gesehen haben muss. Nicht nur wegen der Frisur, sondern auch einfach dann, wenn man mal die Lust verspürt, dumm angemacht zu werden. Aber er macht das dann doch immer wieder auf die von ihm fast perfektionierte Art, dass man hinterher einfach nicht mehr weiß, wie ernst oder nicht ernst er es eigentlich gemeint hat. Auf jeden Fall sehr unterhaltsam und was zum Spaß haben. Drum auch von mir nur ein paar unzusammenhängende Zitate, die aber glaube ich ganz gut rüberbringen, was da im Saal so abging:

"man darf sich bei SPON laut Vertrag nicht negativ über die Leute im Forum äußern. Und am Anfang denkst Du noch, das bekomm ich hin."

"Wenn ich das sage, dann mein ich nicht die Leute hier, sondern die, auf die es mir ankommt"

Der Startrant entfällt, heute nur ein Startflausch. Dieser lobt dieses Jahr die unglaublich großartigen Eroberungen der Netzgemeinde.

Nun zum Stand des Internet im Jahr 2012:

3,5 Thesen (für Internetpeople, in Richtung der Internotpeople)

1.) Das Urheberrecht interessiert deine Mutter. Nicht.
2.) Wir müssen einen Weg finden, dauerhaft mit en 30 Millionen Netznichtnutzern klarzukommen.
3.) Wir brauchen neue Narrative. Und sie müssen von euch kommen.
3.5) 2012 wird das Jahr vor dem entscheidenden Jahr


"Nur ein Blog gehört wirklich Dir. Alles andere ist nur geborgt."

"Macht 2012 zum Jahr der Blogs!"

Bester Tweet of all Times: "bratwurst im zoo. so sind die menschen."

Bestes Foto auf instagram: "Hannelore Kraft auf dem Weg in den Westfalenpark"

"Pinterest ist völlig egal"

"Und wo wir von egal sprechen, können wir über Google+ nicht schweigen"

"Youtube ist irgendwie von so Leuten, die nicht hier sind. Das ist die Generation nach uns"

"Netzpolitik ist gleich EU"

"ACTA wird auch noch halb tot Klone von sich selbst ausstoßen"

"Die Gefahr für Netzneutralität kommt von unten"

"Netzsperren sind Zombies, die immer wieder kommen"

"Das einfachste Parteimitglied ist ein missgünstiger Besserwisser. Die Piraten müssen ihr Führungsspitze stärken"

"Die digitale Demokratie muss unbedingt erforscht werden (LQFB)"

"Auf einmal ist der doof angesehen, der anonym oder pseudonym ist. Das halte ich für eine Gefahr"

"Es gibt kaum noch Qualitätstrolle!"

"Inzwischen twittert jeder Bundestagsabgeordnete schon "Hilfe ich bin in einem Shitstorm" wenn jemand mit nem bunten Avatarbild mal etwas ruppig nach der Urzeit fragt"

"Netzfolklore geht mit unglaublich auf den Senkel"

"Wir brauchen einen anderen Umgang mit Lächerlichkeit"

"Wenn man ein Buzzword nur oft genug benutzt, wir irgendwann ein Budget draus"

"Die Buzzwords für 2012: Cloud, BigData, Payment"



Wie immer mit viel Wortwitz und Publikumsbashing ein sehr unterhaltsamer Vortrag mit doch der einen oder anderen zu beachtenden These. Für mich immer wieder empfehlenswert, wenn auch nach Möglichkeit besser in nem Raum, in dem nicht 3000 Menschen sitzen und es eigentlich zu warm ist.

Der digitale Dorfplatz: privat oder öffentlich? - #rp12

Podiumsdiskussion mit Martina Pickhart (@pickihh), Christoph Kappes (@christophkappes), Sascha Lobo (@saschalobo), Ralf Lesser, Referent für Netzpolitik im Bundesministerium des Innern, Falk Lüke, (@flueke) und Jan Möller (@janmoeller).

Wir sind das Dorf, wir entscheiden über den Dorfplatz.

Der Meinungsbildungsprozess findet teilweise auf Servern statt, die privat kontrolliert werden. Hier kann sich nicht unzensiert eine Meinung bilden.

Es wird immer schwieriger "privat" und "öffentlich" zu trennen. Auch eine staatliche Plattform würde hier keinen wirklichen Nutzen bringen.

Öffentlichkeit bedeutet, dass ich nicht mehr die komplette Kontrolle darüber habe, wer etwas über mich liest oder sieht. Lobo betrachtet aber twitter z.B. nicht unbedingt als Öffentlich. Er postuliert vielmehr, dass der Öffentlichkeitsbegriff für das Internet neu geschaffen werden muss.

@PickiHH macht sich sorgen über die Infrastruktur des Netzes. Da alles in staatlicher und privater Hand ist, könnte morgen einfach alles abgeschalten werden. Ihr Vorschlag wäre, durch die Gründung einer gemeinnützigen AG diese Gefahr zu schmälern.

Auch eine Ethikkommision für digitale Öffentlichkeit könnte helfen.

Die momentane zentralisierte Struktur wird sich in 10 Jahren wieder dezentralisiert haben.

Das Bild vom digitalen Dorfplatz hat dazu geführt, dass Konzepte aus der Realwelt ins Netz übertragen wurden. Das ist so aber nicht 1:1 möglich. Wir müssen daran arbeiten, hier eine Migration zu schaffen und die Konzepte an die digitalen Gegebenheiten anzupassen.

4.5.12

Felix Schwenzel: soylent green. äh, the internet is people - #rp12

Wie glaube ich schon von mir im letzten Jahr bemerkt, gibt es Vorträge bei denen man am Besten einfach nur zuhört und sich dabei köstlich amüsiert. Die Vorträge von Herrn Schwenzel, der ja bekanntlich auch schon seit Ewigkeiten in dieses Internet reinschreibt gehören genau in diese Kategorie. Bissel was hab ich aber mitgeschreiben, damit ihr da draußen wenigstens wisst, wovon Felix geredet hat. Oder auch nicht. Oder auch wie auch immer. Oder so.

- social life
- real life
- plappern im netz
- alleinsein
- öffentlicher raum
- realität
- hexenjagd
- todesangst vor gurken
- erfindungen nach dem 30ten Lebensjahr (douglas adams)
- Argumentationen gegen Neues
- gartner hype cycle
- virtualität
- lammhirn
- die unterscheidung zwischen virtuell und real ist obsolet
- Autokinos
- #esc
- helmut schmitt
- akkuprobleme und implantate
- die entwicklung des menschen zum cyborg
- sichtbarkeit der kostenloskultur und von shitstorms
- die bratwurst als ultimativer kontrollverlust
- das internet als weltentwurf
- das internet besteht aus menschen

Blogvermarktung - #rp12

Die Blogvermarktung hat sich in den letzten 5 Jahren erst entwickelt. Seit ca. 2008 wurden die Blogger zur einflussreichen Konsumentengruppe. Die Industrie wurde auf Blogger aufmerksam und andersherum.
jil
Die werbetreibenden Unternehmen haben verstenden, dass sie Blogs in ihre Online-Kommunikation integrieren müssen. Die Blogosphäre musss sich aber noch organisieren. Es gibt keinen Ansprechpartner und so müssen Werbetreibende einen enormen Aufwand treiben, um die Blogger zu erreichen.

In der Werbung geht es um die Erziehlung von Reichweite. Hier sind Blogger eine super Zielgruppe. Die Blogger möchten aber nicht für ein paar Euro ihr Blog mit Werbung verschandeln.

Eine interessante Alternative ist das Kundenmagazin im Web als Blog.

Es gibt inzwischen eine ganze Menge mehr, als nur über Banner Geld zu verdienen (Gastbeiträge, Eventmarketing, Affiliate, Advertorials, …)

Ein Vermarkter ist zu wenig. Der Tausenderkontaktpreis ist die entscheidende Werbung. Die Besucher muss man sich aber im Vorfeld erarbeiten. Der TKP liegt bei 4,50 in Nischen auch mal zweistellig.

Interessanter als Leistung ist Wirkung. Nichenblogs sind die besten Blogs, Geld lässt sich damit aber nicht verdienen.

Macht Werbung ein Blog unglaubwürdig? Nein. Wenn der Blogger seinen Lesern trotzdem authentisch wirkt, ist das ok. Werbung muss ganz klar gekennzeichnet werden, sonst sind die Leser ganz schnell weg. Kennzeichnung weglassen geht gar nicht. Es kommt aber darauf an, in welchem Bereich man bloggt. Im Fashionbereich ist es eher normal über Marken und Labels zu bericht. Hat man ein Blog im politischen Bereich, sieht die Sache gleich ganz anders aus.

Englisch bloggen bringt deutlich mehr Reichweite. Für Werbung ist Relevanz nicht entscheidend. Werbung funktioniert, sobald sie da ist, egal in welchem Umfeld.

Große Reichweite entsteht vor Allem durch eine große Masse an Content.

Eine der interessantesten Arten der Zusammenarbeit ist Co-Creation. Gut funktioniert das in der Kosmetik. Auch im Food-Bereich und im Technikbereich ist das ein Thema.

"Macht euch exklusiv. Verkauft euch nicht an jeden scheiß!"


3.5.12

Auch mal Pause machen - #rp12

An so einem 10 Stunden Tag in Berlin muss man dann doch auch zwischendrin mal Pause machen und ein bissel Leute kucken. Das gestaltet sich am angenehmsten auf dem großen, überdachten Platz in mitten der re:publica. Alles cool hier und um Welten besser als in den letzten Jahren. Dickes Lob an die Veranstalter für die Location!!!!!111

chill

Open Innovation Perspektiven - Ein Thema , fünf Positionen - #rp12

Petra Sitte (Politik)
Politik hat die Aufgabe, Gesetze zu erlassen. Es entsteht nun ein Entwurf, dass Urheberinnen und Urheber besser gestellt werden. Dies soll durch Open Innovation passieren. Das Gesetzgebungsverfahren soll nicht hinter verschlossenen Türen sondern öffentlich stattfinden um mehr Expertise in das Thema einzubringen und Lobbyisten auszuschliesen. Urheberrecht ist eines der wichtigsten Themen der digitalen Welt. Deshalb soll hierfür OI als Prozess genutzt werden.
Die Breite der Gesellschaft kann involviert werden, indem alle Protagonisten mit einbezogen werden.
Eine Grundsatzfrage: WEM soll Open Innovation dienen?


Wolfgang Both (Verwaltung)
Die Aufgabe der Verwaltung ist es, das umzusetzen, was die Legislative vorgibt. Wir sind aber gerade dabei, neue Formen der Gesetzesentwicklung zu finden (z.B. ACTA). Hierfür benötigen wir aber Zeit und Konferenzen wie die re:publica. Dass wir hier schon am Ziel sind, ist falsch, der Weg ist aber bestritten.
Das Projekt von Herrn Both ist ein Projekt zur Öffnung der Datenbestände. Er verwendet hier die Methapher der Walnuß, die es noch zu knacken gilt. Im Prinzip Open Data benötigen wir einen Nußknacker, der es uns erlaubt, an die Daten zu kommen. Auf dieser Informationsbasis ist dann auch Open Government möglich. Was jetzt fehlt, ist ein Feedback. Welche Datensätze sind von besonderem Interesse?
Der Datenschutz muss dabei gewahrt werden. Dies sind keine offenen Daten. Auch Sicherheitsrelevante Daten bleiben im Gegensatz zu Wikileaks geschützt. Alle restlichen Daten der öffentlichen Hand sind frei. Und frei auch im Sinne von Lizenzfrei. Hier muss eine ordentliche Rechtsgrundlage geschaffen werden.

Uli Schurr (Forschung)
Open Innovation ist ein Teil des Gesamtprozesses, nicht der Prozess selbst.
Das Problem von Open Data ist ein Problem der Qualität und der langfristigen Verfügbarkeit.
Herausforderungen an ein Innovationssystem sind Wissen schaffen, Lösungskompetenz zu erwerben und Lösungen zu schaffen. Hier müssen neue Möglicheiten und Werkzeuge her. OI ist eine Möglichkeit hierzu um Wissen zu Nutzen, Innovativ zu sein und ein interessantes Arbeitsumfeld zu gestalten. Die Zeit läuft und die Forschung muss sich im Bereich OI noch mit vielen Hürden herumschlagen.
Forschung muss sich auch positionieren im Bereich internation property rights. Bei uns gibt es keine Vorgaben zur Erreichung von Patenten. Bei uns wird nur patentiert, was auch einen Verwertungsplan hat.
Open Innovation kann nur in Teilbereichen mit Open Innovation funktionieren, das wirtschaftliche Interessen dem offenen Gedanken gegenüber stehen.
Es geht nicht darum, ob wir OI brauchen. Es geht darum, dass wir Lösungen brauchen. Es geht nicht um den Prozess. Es geht um das Ergebnis.


Sven John (Wirtschaft)
Wenn man sich die Benühungen der Amerikaner anschaut, merkt man, dass die Tiefe in der Informationsversorgung fehlt. Service Dominant Logic: Der Mensch wird so in die Wertschöpfungskette eingebunden, dass er am Produkt mitgestalten kann. Dies könnte so in der Politik auch geschehen. Aber: Nicht jeder ist kompetent, die destruktiven Kräfte sind oft viel stärker.
Der Fluß ist schon da. In Essen wurde öffentlich ein Haushalt diskutiert und ein Vorschlag für einen Haushalt erarbeitet. Die Bevölkerung hat hierbei enorme Einsparungen erarbeitet. Die Aktzepanz in der Bevölkerung war extrem hoch.
Es gilt, Erfahrungen auf kommunaler Ebene zu sammeln und dann später auf großer Ebene zu portieren.
Für viele gute kleine Beispiele fehlt entsprechendes Promoting. Der Fokus geht zu sehr auf die großen Projekte (fixmystreet.co.uk).
Sven John stellt das Peoples Car Project vor. Dies ist das erste OI Projekt für Volkwagen und in dieser Größe einzigartig. Hier sind 7.000.000 User angemeldet um gemeinsam mit dem Volk ein Auto zu entwickeln. Laufzeit der Plattform 18 Monate (sehr lange). Es geht am Ende nicht darum EIN Auto zu bauen, sondern die manigfaltigen Ideen der Chinesen kennen zu lernen.

Denny Vrandečic
Kurz vor der Präsentation von Denny musste ich den Saal verlassen. Mittag. Sry.

2.5.12

Ich glaube, wenn Du den Kopf triffst, sind die am meisten tot - #rp12

Computerspiele stellen ihre NutzerInnen vor sprachliche Herausforderungen: Kopräsente wie virtuell vernetzte MitspielerInnen müssen in kürzester Zeit über Sachverhalte informiert werden, von deren Existenz Lexika nicht das Geringste wissen. Für Spielerfolg und Medienaneignung ist gelungene Kommunikation essentiell. Computerspiele stellen somit ein hochgradig produktives Feld sprachlicher Innovationen dar. Der Vortrag gibt anhand von Gesprächsausschnitten aus unterschiedlichen Spiel/Genre-Konstellationen Einblick in die Spezifika computerspielbegleitenden Sprechens und die mit ihnen einhergehenden Lernprozesse. (Quelle: re:publica)

Frau Dr. Judith Ackermann hat für ihre Dissertation verschiedene Lan-Parties veranstaltet und hierbei Studien durchgeführt. Zudem wurden Eltern beobachtet, die mit ihren Kindern auf der Konsole gespielt hatten und Jugendliche beim gemeinschaftlichen Fifa12 zocken in Zweiterteams.

Ausgewertet wurde z.B. welche Themen bein Lan-Parties besprochen werden. Fast niemand sagt hier gar nichts, die meisten sprechen über Spielhilfen und die Taktik.

Sehr amüsant hierbei die Gesprächsprotokolle. Hier wurden die Gespräche kommunikativ-wissenschaftlich analysiert. Ganz interessant, was man aus wissenschaftlicher Sicht so alles in die Gespräche von Gamern interpretieren können.

F: "Wie schießt man denn?"
A: "Auf links"
A: "Sach mal spinnst du?"
F: "Tschuldigung"

Fazit Keiner liest die Bedienungsanleitung und verlässt sich auf seine Kumpels, die ihm das Spiel schon erklären werden. Je erfahrener die Teilnehmer sind, desto mehr Fachtermini werden verwendet umd so effektiv wie möglich zu kommunizieren.

Hier lassen sich Brücken schlagen ins Unternehmen. Wie gehen Benutzer mit SoMe als Spiel um. Wie können sich Benutzer hier gegenseitig unterstützen. Benötigen Unternehmen eine Bedienungsanleitung für ihre Social Media Nutzer? Werden Hilfen überhaupt registriert?

Toller Vortrag, über den ich noch intensiv nachdenken muss. Da ist auf jeden Fall auch für uns einiges an Fleisch drin.

Creative Internet Business: Made in Germany? - #rp12

So richtig ist Deutschland in Sachen kreatives Internet noch nicht angekommen. Die großen Akteure in diesem Umfeld kommen aus anderen Ländern, das Kapital ebenfalls.

Wie kann unser Land hier agieren, welche Rolle spielt Berlin in diesem Spiel und was können die Unternehmen des Landes tun, um die situation zu verändern und Deutschland aus der digitalen Diaspora herauszuführen.

In der Podiumsdiskussion mit Thomas Knüwer, Jens Begemann, Andreas Thümmler, Björn Böhning und Heiko Rauch geht es genau um diese Themen.

Da Podiumsdiskussionen immer nur sehr schwer zusammenzufassen sind, anbei einige Zitate. Vielleicht vermittelt euch das ja ein bissel von dem, was da auf der Bühne abging.

"Der mit der Krawatte ist immer der Politiker."

"Wir haben uns gefragt, wie können wir als Investoren mit einer Plattform zum Crowdfunding beitragen - UFOstart."

"Wir versuchen die Crowd zu aktivieren. Das sind die besten Geschäftmodelle, wenn Du es schaffst den Longtail zu erreichen."

"Crowd-Financing ist mit Sicherheit ein Megatrend. Ob man damit schnell Geld verdienen kann, möchte ich mal bezweifeln."

"Es gibt auch viel Potential in Deutschland."

"Wenn wir nur versuchen das Silicon Valley zu immitieren, dann hinken wir immer hinterher. Wir sollten uns auf die Stärken von Berlin und Deutschland konzentrieren. Eine große Stärke ist hier die Internationalisierung bei uns. In Berlin ist es einfacher Leute aus unterschiedlichen Nationen zu finden, als in den USA."

"Wir suchen Mitarbeiter nicht in Berlin, sondern für Berlin. Berlin ist immer noch sexy. Es ist immer noch bezhalbar und sehr kreativ."

"Wir haben das in Berlin einfach geschehen lassen. Danach haben wir mit Förderprogrammen versucht, spezifische Dinge zu unterstützen. Jetzt erst mal weiter wachsen, dann erst über Probleme reden."

"Ich bin nicht die netzpolitische Muppetfigur des Berliner Senats"

"Die Rahmenbedingung in Deutschland sind ok. Daran wird es nicht scheitern. Eher daran, dass ich ein Produkt einfach nicht verkaufen kann."

"Je mehr sich die Politik aus der Sache heraushält, desto besser ist das. Die Internetbranche benötig hier keine Unterstützung. Steuererleichterungen könnten helfen."

"Förderprogramme sind überflüssig. Die sind für niemanden eine zusätzliche Motivation. Hiermit sollte man lieber schulden abbauen. Es würde aber helfen, wenn bei neuen Themen in der Politik mehr über die Chancen geredet würde und weniger über die Risiken."

"Es ist auch ein Bildungsthema. Es muss mehr Entrepreneuship in der Gesellschaft stattfinden. In der Schule sollte nicht nur auswendig gelernt werden, sondern den Schüler soll gezeigt werden, wie man einfach mal macht."

"Crowdfunding ist ein Trend, birgt aber durchaus auch Gefahren."

"Man muss noch lernen, welche Produkte sich besonders für Crowdfunding eignen. Es ist noch zu früh zu beantworten, ob CF auch für B2B funktioniert"

"Es geht nicht nur um Geld, sondern in erster Linie um Execution."

"Das Bild, das in weiten Teilen der Bevölkerung herrscht ist ein anderes, als das, welches in Talkshows gezeigt wird (zum Thema Urheberrecht)"

"Es ist wichtig, dass die Bevölkerung merkt, ob es darum geht, einen Kreativen zu schützen, oder um es darum geht, wirtschaftliche Interessen einer großen Gesellschaft durchzusetzen."

"Ein paar altmodische Leute kommen halt zu spät drauf und verschwinden vom Markt."

"Wir sind heute in der Politik weiter, als das 2009 zu Zeiten der Netzsperren-Debatte gewesen ist"

"Es ist wundervoll, dass die Zuwanderung von Hochqualifizierten in Deutschland so einfach ist."

Alles bleibt schneller - #rp12

Gleich zu Anfang positiv überrascht zu werden ist doch echt ne klasse Sache. So auch heute morgen auf der re:publica, als alle, die ihr Ticket schon ausgedruckt hatten, in der sogenannten "Fast-Lane" dem Schlangestehen entgehen konnten und einfach links vorbei zum 3-Tages-Armband gelangten.

Man lernt doch mit der Zeit dazu. Auch der neue Austragungsort sieht auf den ersten Blick echt nett aus, da im Zentrum eine große, schwarze Pyramide mit unendlich vielen Steckdosen platziert ist. Nur das WLAN schwächelt dann doch noch etwas. Vielleicht bekommen die Mädels und Junx das ja noch hin.

Nun auf zur ersten Session und mal kucken, was Herr Beckedahl dieses Mal zu sagen hat.

26.4.12

Schwäbisch Hall #Unicorns at #Badalona Dracs - Vale, vale, vale!

Ich weiß, isn bissel spät alles, aber ich hab ja schließlich Urlaub und da dauerts eben beim Schorschi ein bissel, bis er dazu kommt, von Auswärtsspielen der Unicorns zu berichten.

Mal davon abgesehen, dass wir ohne ein zufälliges Treffen von weiteren Unicorns-Fans in der barcelonaer U-Bahn und vorallem ohne unser Käpsele niemals rechtzeitig im richtigen Stadion gewesen wären, fand ich krass, dass die Spanier es mit Zeiten auf Plakaten und Abmachungen nicht sooo ernst nehmen.
Spielbeginn war eigentlich auf 1700 Ortszeit gesetzt. Hymne war aber schon um halb fünf. Und da dann eh schon alle auf dem Spielfeld standen, dachten sich die Schiris, och, dann kömmer ja eigentlich auch gleich anfangen. Pech also für so manchen grünen Fan, der die Odyssee zum Stadion nicht so rechtzeitig wie wir begonnen hatte und deshalb ziemlich verdutzt schaute, als es dann 10 nach fünf, doch schon 10:0 stand.

Dos Cervecas por favor war eines der wenigen Dinge, die ich vom Stadionsprecher verstanden hatte. Dazu kamen noch so Worte wie "Interrrrsebssionnn!" (bitte beim Lesen kein richtiges "S" denken, sondern mehr nur so ein Zischgeräusch (haha)) und "Sspitzlberrrrgerrrrr".

Letzteres hörte man dann doch immer wieder. Für mich machte sich der neue QB in seinem ersten Spiel für die Einhörner ganz gut. Es knirscht noch ein bissel im Getriebe, die langen Dinger kommen noch nicht so richtig an und insgesamt rumpelts noch ein bissel in der Angriffsmannschaft der Unicorns. Auf jeden Fall hängt da an dem kleinen Mann mit der Nummer 4 ein richtig dicker rechter Arm dran. Und noch zwei schnelle Beine, die auch für die letzten beiden Touchdowns im Spiel zuständig waren.

Die D ist hier gefühlt schon etwas weiter, auch mit den neuen Leuten, die mich eigentlich recht gut gefielen. Auch wenn hier vielleicht der puren Wucht der neuen Spieler noch ein bissel Strategie und Technik hinzugefügt werden könnte, war ich doch beeindruckt, wie man in so kurzer Zeit in ein Spielsystem finden kann. Respekt an alle Beteiligten.

Für die Fans auf der Tribüne (die sich aufgrund der 80 Haller und einer akustisch nicht vorhandenen spanischen Fanbase in eine Heimtribüne für Grünblüter verwandelt hatte) war es auf jeden Fall ein unterhaltsames Spiel in der Sonne Spaniens (die von hinten kam und mir die Ohrwatscheln ordentlich verbrannt hat). Gekrönt wurde der Faneinsatz am Ende des 44:6 durch einen High-Five-Besuch der kompletten Mannschaft auf der Tribüne. Tolle Geste, danke Unicorns!!!

Für mich hat sich die Reise nach Catalania gelohnt und ich denke, dass dies nicht der letzte Auslandseinsatz der Unicorns gewesen sein dürfte.

15.4.12

Meine erste Drogenkontrolle

Also jetzt musste ich doch 33 Lenze erleben, dass ich endlich einmal von der Polizei zur Drogenkontrolle gebeten wurde. Mitten auf der Autobahn. Mitten in Baden.

Meine Beteuerungen ich hätte mein Leben lang mit der Sache nix zu tun gehabt, haben nicht gezogen (Glauben Sie mir, mein Herr, das erzählt mir jeder). Ebenso wenig meine Ausführungen, dass ich vor kurzem erst auf der Toilette war, und deshalb jetzt nicht in den Becher pinkeln könnte (Glauben Sie mir, mein Herr, das erzählt mir jeder).

Naja, nach ner viertel Stunde hats der gute Mann dann eingesehen, vielleicht doch lieber den Wischtest auszupacken. Und nochmal 10 Minuten später hadder mir dann wohl auch geglaubt, dass mein Luxuskörper ausser hochwertigem vergorenem Traubensaft und der einen oder anderen Gerstenkaltschale völlig frei von bewusstseinserweiternden Mitteln war und ist. Da durfte ich dann doch weiterfahren ins badische Weinland. Gut so.

8.4.12

Highway nach Zell

Nein, eigentlich geht es ja gar nicht um die Straße nach Zell, sondern um die an Hausen vorbei von Bühlertann nach Hessental. Ich überleg mir ja schon lange, ob ich darüber nen Beitrag schreiben sollte, hab aber bis dato einfach still gelitten.

Jetzt ist das Fass aber einfach voll. Gestern bin ich zum ersten Mal extra die wesentlich längere Strecke über USO und OSO gefahren, weil ich es einfach nicht mehr will. Ich will nicht mehr durchgeschüttelt werden, wie in der Achterbahn in Rust. Ich will nicht mehr denken müssen: "Wo sind unsere Steuergelder?". Ich will mich nicht mehr aufregen darüber, dass die Straßen in Zentralafrika besser sind, als diese Rumpelstrecke.

Drum fahr ich jetzt innenrum. Nicht sooo schlimm, weil meistens Gurke ja auch mitmöchte und dann eh innenrum angesagt ist. Und hoffentlich macht das Land da bald was an der L1060.

29.3.12

ATV ISS docking procedure

Es ist schon faszinierend, was man so nachts im Netz sehen kann, vor allem, wenn mal wieder insomnia herrscht. Dieses mal verschlug es mich aufgrund eines Tipps von @timpritlove zur Nasa und zur Andock-Prozedur des ATV an die ISS.

Für alle, die das vielleicht auch interessant finden und nicht die ganze Nacht Zeit haben, hab ich hier ein paar Screens gemacht, die den Andockprozess quasi in Zeitraffer zeigen. Viel Spaß!

Bildschirmfoto 2012-03-29 um 00.04.13.pngBildschirmfoto 2012-03-29 um 00.07.30.pngBildschirmfoto 2012-03-29 um 00.09.22.pngBildschirmfoto 2012-03-29 um 00.09.47.pngBildschirmfoto 2012-03-29 um 00.22.56.pngBildschirmfoto 2012-03-29 um 00.23.35.pngBildschirmfoto 2012-03-29 um 00.27.01.pngBildschirmfoto 2012-03-29 um 00.30.04.pngBildschirmfoto 2012-03-29 um 00.30.18.pngBildschirmfoto 2012-03-29 um 00.31.01.png

22.3.12

Meine Nutzung von Social Media Teil 1

Inspiriert von einem Blogbeitrag von @jensscholz hab ich mir mal so meine Gedanken gemacht, wie ich eigentlich den Zoo verschiedenster Social Media für mich nutze. Ist ganz interessant mal drüber nachzudenken. Vorallem auch, weil man merkt, welchen Fluus von Diensten man so befüttert. Und warum. Oder warum auch nicht.

Here we go:

  • Twitter: Mit Sicherheit der inzwischen von mir am häufigsten genutzte Dienst. Ich lese in keinem anderen Medium so viel, schreibe in keinem andere Medium so viel und nehme aus keinem anderen Medium so viel mit, wie aus Twitter. Nicht nur Sonntags beim #tatort, sondern auch während der Woche mein Internettool nummer eins. Außerdem eine nicht zu ersetzende Reichweitenschleuder für das Schorschblog
  • Schorschblog: Meine Heimat im Netz. Hier steht einfach, was der Schorschie so den lieben, langen Tag macht. Nicht regelmäßig und auch nicht immer, aber immer wieder. Und auch hier geht es mir ähnlich wie @jensscholz: ich hau nicht mehr alles raus ins Blog. Dafür gibts ja jetzt auch Twitter.
  • Facebook: Nunja, irgendwie muss man ja. Facebook ist für mich ein Platz, um Kontakt zu Menschen zu halten. Vorallem solchen, die ich sonst über das Jahr hinweg niemals treffen würde. Alte Bekannte, Klassenkameraden, Norweger, Tensinger, usw. Aber seit letztem Jahr auch ein Multiplikator für das Blog, da es bei Facebook ja jetzt auch ne Seite fürs Blog gibt und der Traffic zeigt, dass ne ganze Menge an Traffic von dort kommt. Hat sich auf jeden Fall rentiert.
  • ifttt und bufferapp: Webautomation hat für mich in letzer Zeit immer mehr an Bedeutung gewonnen. Mit diesen beiden Tools schaffe ich es wunderbar, sowohl meinen ganzen Followern brav zu danken, als auch Links so auf den Tag zu verteilen, dass nicht immer alles auf einem Haufen ankommt, wenn ich mal Zeit habe, das Netz zu durchstöbern.
  • flattr: Immer noch mein kleiner Beitrag zum Internet. Und das mit Überzeugung. Ich würde gerne so viel mehr Leute flattrn, aber leider machen immer noch nicht soooo viele mit. Hier nochmal der Aufruf: wer gerne von mir einen Obulus für das bekommen möchte, was er im Netz so treibt, bitte einfach anmelden und einkassieren!
  • XING: Mit Sicherheit notwendig, vorallem im Businessumfeld, aber in letzter Zeit von mir stark vernachlässigt. Brauch ich gerade einfach nicht zum netzwerken und deshalb gerade bei mir out. Irgendwann werd ich das aber bestimmt benötigen und dann froh darüber sein.
  • foursquare: Tolles Spiel und nette Unterhaltung. Bin hierbei noch auf der Suche nach einem wirklichen Nutzen für Unternehmen, hab den noch nicht gefunden, bin aber überzeugt, dass der offen vor mir rumliegt und ich ihn nur noch nicht gesehen habe. Aber wenn, dann check ich sofort ein.

Soweit mal zu dem Zeux, das ich nutze. Der Rest kommt dann im nächsten Beitrag.

12.3.12

An alle Namensverschlüsseler und Bildchiffrierer auf facebook

Ich habe mich heute dazu entschieden, jetzt endlich den längst fälligen Blogpost zum Thema "in geheimer Mission" zu schreiben.

Dass Menschen ein Bedürfnis haben, nicht überall im Netz zu jeder Zeit als derjenige erkannt zu werden, der sie wirklich sind, ist auf jeden Fall verständlich. Ich hab da ja gar nix gegen. Naja, fast nix. Weil ich der Meinung bin, wenn ich schon etwas in einem sozialen Netzwerk über mich schreibe, dann sollte ich auch in der Lage sein, diese Informationen auf eine Art für mich selbst zu filtern, dass ich da auch mit meinem vollen Namen, oder zumindest mit einem erkennbaren Bild dahinter stehe.

Schlimmer jedoch finde ich Menschen, die mir Kontaktanfragen senden, an denen WEDER ein erkennbarer Name NOCH ein erkennbares Bild haftet. Ich kann damit leider nix anfangen. Ich kenn' keinen "Pa Son" oder "Ro Man" und kenne auch niemanden, der vor einer komplett abgebildeten Sanddüne in 2mm Größe abgebildet ist.
Und da ich nicht blind jeden zu meinem erklärten Freund auf facebook machen möchte, werde ich diese Anfragen auch in Zukunft ignorieren.

Wer mir also ne Anfrage senden möchte, gerne mit Name oder Bild auf dem mehr als ein Schleier oder ein Mensch in 2 km Entfernung zu erkennen ist. Dann klappt's auch mit dem Nachbarn.

Und generell dann jetzt vielleicht alle nochmal drüber nachdenken, was ihr da tut und warum ihr das tut. Danke.

9.3.12

Dicker Fail gestern beim Griechen

Um den Geschehnissen des Tages gerecht zu werden, wurde unser fast wöchentliches gemeinsames Abendessen heute zum Griechen in Hall gelegt. War lecker, wobei ich ja das Posthörnle besser finde. Bei mir gabs Gyros in Metaxasauce.

Und zum Nachtisch gabs das, was ich beim Griechen immer zum Nachtisch esse. Beim Zahlen wurde mir das allerdings zum Verhängnis als ich stammelte: "... ja und dann hatte ich noch türkischen Honig mit Nüssen … äähh türkischen Yoghurt mit Honig … ääähh griechischen Yoghurt mit Honig und Nüssen.

Die verwechslung von türkischen und griechischen Lebensmitteln fand der Ober gar nicht witzig, war von mir aber wirklich nicht böse gemeint und echt ein Versehen. Also deshalb auf diesem Wege auch nochmal συγγνώμη!

honig.jpg

22.2.12

Zum Abschluß: Heile, Heile Gänsje

Nun ist es vollbracht. Die Fassenacht hat Schluß gemacht. Und wie jedes Jahr bin ich zwar irgendwie auch froh, dass der Spuk vorbei ist, aber spätestens ab nächster Woche freu ich mich schon wieder auf die nächste Session.

Dieses Jahr neu, war der Narrenbaum am Rathaus, welcher sich meines Erachtens bewährt hat. Es war ein schöner Umzug, mit tollen Wagen und vielen lustigen Menschen. Auch Ellwangen war mit knapp über 100 Gruppen wieder mal ein dickes Ding und hatte wieder mal verdienterweise Glück mit dem Wetter.

Da die Ansagertexte, die wir bekomen, jedes Jahr mehr an Qualität verlieren, hab ich mir vorgenommen jetzt wenigstens mal ein Cheatsheet mit den Fastnachsrufen der Region zu basteln. Hierzu bald näheres in meinem Blog. Vielleicht kann ich damit verhindern, dass irgendjemand in Bühlertann "Narri AWA" ruft. Tz, tz, tz.

Trotz allem bleibt die Session 2012 aufgrund der Geschehnisse kurz vor der Fastnacht eine in trauriger Weise unvergessene Session. Ich finde aber, wir haben das alle gemeinsam mit viel Respekt, Würde und im Sinne des über uns schwebenden Betrachters über die Bühne gebracht.

Vielleicht auch deswegen, aber vorallem weil mich das Lied tatsächlich immer noch zu Tränen rührt (ja, ich bin ein Weichei), zum Abschluß der Fastnacht in diesem Jahr noch "Heile, Heile Gansje" interpretiert von Ernst Neger:


(Video ohne 4te Strophe, aber ist einfach die schönste Version.)

1. Bei all den kleinen Kinderlein
Gibts manchen großen Schmerz:
Hat's Püppchen was am Fingerlein
Bricht Mutti fast das Herz,
Dann kommt die Mama schnell herbei
Nimmt's Kindchen auf den Schoß
Und sagt bedauernd: Ei, ei, ei,
Ja was hat mein Kindchen bloß?
Bewegt sie es ans Herze zieht
Und singet ihm zum Trost das Lied:

Refrain:
Heile, heile Gänsje
Es is bald wieder gut,
Es Kätzje hat a Schwänzje
Es is bald wieder gut,
Heile heile Mausespeck
In hunnert Jahr is alles weg.

2. Und sind die Kinder größer dann
Erwacht im Herz die Lieb
Es dreht sich alles um den Mann
Den bösen Herzensdieb,
Doch wenn das Herz in Flammen steht
Vor Liebe, Lust und Glück,
Der Mann sehr oft von Dannen geht
Läßt weinend sie zurück.
Dann singt die Mutter angst und bang
Das Lied das sie dem Kind einst sang:

Refrain:

3. Das Leben ist kein Tanzlokal,
Das Leben ist sehr ernst,
Es bringt so manche Herzensqual,
Wenn du es kennen lernst,
Doch brich nicht unter seiner Last,
Sonst wärest du ein Tor,
Und trag was du zu tragen hast,
Geduldig mit Humor,
Und denk dein ganzes Leben lang,
Ans Lied das dir die Mutter sang:

Refrain:

4. Wenn ich mir so mei Meenz betracht,
Dann denk ich in meim Sinn
Mer hat's mit Meenz genau gemacht,
Wie mit der Stadt Berlin,
Man hat's zerstört, hat's zweigeteilt
Und trotzdem hab ich Mut
Zu Glaube das des alles heilt,
Ach des werd wieder gut.
Meenz un Berlin ihr seit so schön,
Ihr könnt ihr derft nid unnergehn,
Refrain:

21.2.12

Saison 2012 - almost done

Es war wieder ne tolle Saison mit den Klassikern der Weltgeschichte, die da wären:

- gutes Wetter in Zell,
- Kackwetter in Bühlertann (das allerdings wenigstens während des Umzugs gehalten hat, danke dafür)
- einer Top Kuhstallbar
- viel Spaß beim Markl
- kaputter Rücken
- Narren, die in auch auswärts brav AWA schreien
- Narren, die leider auswärts das Narro nicht auf die Reihe bekommen

Summasummarum ergibt sich also:

- Gumpendonnerstag: n.a.
- Umzug Zell: check
- Kuhstallbar: check
- Umzug Tann: check
- Markl: check
- Umzug Ellwangen: to be done

Und hier noch der Orden 2012:

2012.jpg

17.2.12

Schnipp schnapp und ab!

Da waren die Mädels von der Caféte im 4ten Stock aber wirklich mal fleißig und unerschrocken. Respekt!

schnipp schnapp und ab

16.2.12

Zur Weiberfastnacht: Helge Schneider - Hampelmann

Kam heute morgen im Radio und ich hab mich weggeschmissen vor lachen.
Wobei es ja eigentlich ganz was trauriges ist. Aber irgendwie passt es dann doch zur Weiberfastnacht.
Narri, Narro!

Helge Schneider
Hampelmann
Out of Kaktus (Songs aus dem Kaktus)



Ich bin kein böser Mann
hab' schöne bunte Schühchen an
auf dem Kopf ein Hütchen, bitte sehr.

Ich häng' schon lange hier
viel länger als der Teddy-Bär,
der auf der Couch sein Dasein fristet, yeah

Ich bin der Hampelmann
hampel gern so viel ich kann
doch keine Sau zieht mehr an meinem Tau

Ich bin der Hampelmann
hampel gern so viel ich kann
doch niemand hat ein Herz für mich

Ach, käm' doch heute schon
jemand der am Täuchen zieht
dann könnte ich beweisen, wozu ich fähig bin

Ich hampel wirklcih gut
ich weiß, es liegt mir im Blut
ich bin ein Hampelmann pampelpam pam pam

Ich häng hier an der Wand
bin vielleicht der letzt' im ganzen Land
kein Kind mehr interessiert sich für Hampelmänner

Na, was soll man machen
Ich denk' ich sollte auch mal lachen,
sollte vielleicht mal tanzen gehen

Ich glaub', man hat mich vergessen
ach bekäm ich wenigstens mal was zu essen.

Ich bin ein Hampelmann,
hampel gern so viel ich kann
doch keine Sau zeiht mehr an meinem Tau

Ach ja ich schau mal hier hin mal da hin
doch keiner zieht an meinem Kinn

14.2.12

Kurz vor der Narredei

So, jetzt müsste eigentlich alles vorbereitet sein und dem erfolgreichen Fasching nix mehr im Wege stehen. Auf jeden Fall dürfte das dieses mal nicht in einem solchen Stress wie letztes Jahr enden und für alle Beteiligten eine noch spaßigere Fastnacht bedeuten. Wobei spaßig dieses Jahr doch etwas getrübt ist und der Trauerflor am Oberarm doch präsent mitschwingt.
Trotzdem freu ich mich drauf, hoffe ich seh euch alle, werde dieses Mal auch Fotos machen (@mahrko bestimmt auch) und auch ein bissel was hier im Blog veröffentlichen. Natürlich nur solche Fotos, die ich auch meiner Mutter zeigen würde (muss ich jetzt schreiben, weil so hab ichs unseren DH-Studenten letzte Woche beigebracht).

Nun denn, Narri, Narro allenthalben!

28.1.12

Lesen und lesen lassen

Seit nun so ca. einer Woche bin ich stolzer Besitzer eines Kindle. Gabs günstig und da hab ich mal die paar Euronen investiert, um das Teil mal auszuprobieren.

Positiv fällt auf jeden Fall das eInk-Display auf. Es ist unheimlich angenehm zu lesen und (persönliche Meinung) bei hellem Umgebungslicht fast nicht von echtem Papier zu unterscheiden. Da spiegelt nix, da flimmert nix und vor allem leuchtet nix. Stundenlanges lesen ist also rein optisch kein Problem.

Bezeichnend finde ich, dass jeder, der das Teil bei mir sieht, als erstes mal fett auf das Display tippt und wischt und sich dann wundert, dass nix passiert. In der kurzen Zeit, in der das iPhone und das iPad jetzt auf dem Markt sind, haben diese Geräte und ihr intuitives Bedienkonzept (jaaa, Androiden können das auch) die Gewohnheiten der Menschen so geprägt, dass ein nicht-touch-fähiges Display durchaus für Verwunderung sorgt. Respekt Apple (et. al.). Aber: das Bedienkonzept des kindle ist durchaus angenehm aufs Wesentliche reduziert und für den eigentlichen Einsatzzweck, das Lesen von Büchern, ideal.

Nervend ist dennoch die Eingabe von Text über das On-Screen-Tastatur-Imitat, jeder der den kindle auch zum twittern und etwas schreiben nutzen möchte, sollte sich unbedingt mal den kindle mit Tastatur ansehen.

Ansonsten isses echt ein nettes Ding, wenn dadurch auch mein Parallellesewahn nicht wirklich geheilt, sondern gefördert wird. Wer wissen möchte, was ich gerade so lesen, kann gerne mal unter goodreads vorbeischauen. Ich kann auch gerne mal was davon ausleihen.

21.1.12

Fritz Waldvogel und Alex Wertheimer neu bei den Unicorns

Es gibt zwei neue Namen bei den Unicorns. Und beide sind mal wieder quasi deutsch nämlich Fritz Waldvogel und Alex Wertheimer. Langsam glaube ich, die Scouts in den USA wurden beauftragt, nur Spieler mit deutschen Namen zu beobachten.

Ok, aber Spaß beiseite. Nach allem, was ich bisher im weltweiten Netz über diese zwei Neuzugänge gelesen und gesehen habe, dürfen wir uns da wirklich auf zwei Sahneschnittchen freuen.

Fritz Waldvogel scheint ein Receiver und Punt-Returner zu sein, an dem sich die Defense so mancher GFL-Mannschaft die Zähne ausbeißen wird. Fritz schaffte es unter die Top 4 Spieler um die Gagliardi Trophy, die den herausragendsten Athleten in der NCAA DIII auszeichnet.



Außerdem wird Alex Wertheimer die Quarterbacks der Liga das fürchten lehren. In den letzten vier Jahren gilt Wertheimer als der gefährlichste Gegner in Sachen Sacks. Er war in der DIII SCIAC immerhin Defensive Player of the Year mit 33 Spielen, 155 Tackles und 32 Sacks. Rock on, Alex!





Somit also sowohl eine tolle Verstärkung für die Offense als auch für die Defense. Ick freu mir. Super sache.

15.1.12

Der Schatten des Windes - Carlos Ruiz Zafón

"Das Zimmer war weiß und mit Dunstschleiern und leuchtender Sonne ausgekleidet. Das Licht ergoss sich wie flüssiges Gold über die Betttücher. Vom Fenster aus sah man das Meer."

...

"Es bleibt mir allein die Berührung der Lippen und der geheime Schwur, den ich auf der Haut mitnahm und an den ich mich alle Tage meines Lebens erinnern werde."

Respekt, lieber Herr Carlos Ruiz Zafón, ganz große Literatur! Hat mich wirklich gefreut, dieses Buch zu lesen. Diese unglaublich bildhafte Sprache hat mich wirklich beeindruckt. Und auch beeindruckt hat mich, dass in dieses wunderbare Gewirr von Schönheit eine brutale, gruselige und spannende Geschichte eingewoben ist. Lesenswert!

Der Schatten des Windes: Roman (suhrkamp taschenbuch)

10.1.12

Jake Spitzlberger neuer Quarterback bei den Schwäbisch Hall Unicorns