SchorschBlog: Lesen und lesen lassen

28.1.12

Lesen und lesen lassen

Seit nun so ca. einer Woche bin ich stolzer Besitzer eines Kindle. Gabs günstig und da hab ich mal die paar Euronen investiert, um das Teil mal auszuprobieren.

Positiv fällt auf jeden Fall das eInk-Display auf. Es ist unheimlich angenehm zu lesen und (persönliche Meinung) bei hellem Umgebungslicht fast nicht von echtem Papier zu unterscheiden. Da spiegelt nix, da flimmert nix und vor allem leuchtet nix. Stundenlanges lesen ist also rein optisch kein Problem.

Bezeichnend finde ich, dass jeder, der das Teil bei mir sieht, als erstes mal fett auf das Display tippt und wischt und sich dann wundert, dass nix passiert. In der kurzen Zeit, in der das iPhone und das iPad jetzt auf dem Markt sind, haben diese Geräte und ihr intuitives Bedienkonzept (jaaa, Androiden können das auch) die Gewohnheiten der Menschen so geprägt, dass ein nicht-touch-fähiges Display durchaus für Verwunderung sorgt. Respekt Apple (et. al.). Aber: das Bedienkonzept des kindle ist durchaus angenehm aufs Wesentliche reduziert und für den eigentlichen Einsatzzweck, das Lesen von Büchern, ideal.

Nervend ist dennoch die Eingabe von Text über das On-Screen-Tastatur-Imitat, jeder der den kindle auch zum twittern und etwas schreiben nutzen möchte, sollte sich unbedingt mal den kindle mit Tastatur ansehen.

Ansonsten isses echt ein nettes Ding, wenn dadurch auch mein Parallellesewahn nicht wirklich geheilt, sondern gefördert wird. Wer wissen möchte, was ich gerade so lesen, kann gerne mal unter goodreads vorbeischauen. Ich kann auch gerne mal was davon ausleihen.

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