SchorschBlog: 12/2014

31.12.14

Jahresendveranstaltung in vertrauter Runde

So werden wir also auch heuer unser Jahr in gewohnter Runde ausklingen lassen, dabei tote Tiere auf einen heißen Stein und dann in kleine beschichtete Pfännchen werfen und mit den Zerfallprodukten alter Milch bedecken. Unser Motto wie jedes Jahr "Brot UND Böller" wirds aber so dann wegen stadtrechtlicher Bedingungen nicht geben können (MAN DARF AUF DEM MARKTPLATZ NICHT BÖLLERN) (hihi) (haha) und der mitternächtliche Champus wird dann wohl besser ein guter deutscher Sekt sein (dieser Franzose vom letzten Mal hat gekratzt).

Ick freu mir auf jeden Fall druff und wwenn das 2015er dann auch so wird wie dieses 2014er ist schon mal ok. Bissel was würde ja noch gehen. So von wegen ein Platz weiter vorne am Ende der Saison, weniger Menschen, die uns verlassen und mehr Menschen, die dazukommen. Vor allem Eine. Der Urlaub wird dieses Mal ganz verbraucht, wir kommen wieder alle gut heim und ach ja, ein Tangokurs müsste dann auch ncoh drin sein. Eben drum. Und dann wäre da noch was mit Weltfrieden und so, aber das überlass ich den Missen.

Also auf ein Neues! Lasst es krachen!

30.12.14

#Marteria bis der #Endboss kommt

Dank meiner lieben Kollegin bin ich seit kurzem Besitzer einer CD von Marteria mit dem Namen "Zum Glück in die Zukunft". Danke dafür! Tolle Scheibe, mal was ganz anderes, aber wie bekannt, leg ich mich ja nicht wirklich auf eine bestimmte Musikrichtung fest. So lange das gut gemacht ist, hab ich das Spaß dran.

Und tatsächlich, diese Scheibe ist wirklich gut gemacht. Für mich stechen die Songs "Endboss", "Amys Weinhaus", "Marteria Girl" und "Kate Moskau" deutlich positiv heraus. Von dem Duett mit Caspar namens "Alles verboten" hatte ich mir mehr erhofft.  Der Rest ist meiner Meinung nach oberer Durchschnitt, macht aber wie gesagt im Gesamten eine wirklich gute Scheibe aus.

Wer also in nächster Zeit mal bei mir mitfährt, bekommt vielleicht etwas deutschen Sprechgesang auf die Ohren. Wer es mal ausleihen möchte, einfach anklopfen.


29.12.14

Weinprobe: Chateau Clement St. Jean, Médoc, Cru Bourgeois 2007

Ich bin ja nicht davon abzuhalten, immer mal wieder im Supermarkt den einen oder anderen Franzosen zu versuchen. Irgendwie hab ich doch immer noch die dem Schwaben innewohnende Hoffnung, ein Superschnäppchen zu machen und dabei einen tollen Wein zu entdecken.

Auf denn, dieses Mal startet dieser Versuch mit dem in der Überschrift erwähnten Chateau Clement St. Jean, Médoc, Cru Bourgeois 2007

Was zunächst ins Auge sticht, ist die Farbe. Wenn ich meine weiblichen Gene anknipse, sehe ich hier "Pflaume". Ein tiiiefes ans Schwarz hinreichendes Rot, dicht und undurchsichtig.

In der Nase zeigen sich kaum fruchtige Noten, eher Gewürze und Holz. Hier fallen mir aber auch keine Vanillearomen oder süße Holznoten auf, sondern eher etwas kratziges, herbes. So ein Hauch Zahnarztpraxis ist dabei. Alles in allem also kein Liebling, mal kucken, was der sonst noch so kann.

Im Mund deutlicher Rauch. Sehr interessant, sehr angenehm. Auch hier keine Süße, keine Früchte. Auf den ersten Schluck etwas wässrig aber doch mit erkennbarer Kraft, sehr trocken, dominante Tannine und deshalb auch deutliche Bitterkeit.

Mit der Zeit zeigt dann der Dekanter seine Wirkung, die Tannine nehmen ab und es blitzen einzelne Brombeeren durch. Es bleibt aber dabei, dass Fruchtigkeit nicht zu den Stärken dieses jetzt doch schon sechs Jahre alten Weines zählt.

Am Ende denke ich, dass ich wohl noch weiter suchen muss, es ist zwar ein ganz passabler Wein, bestätigt aber nicht, was drauf steht und lässt die Erwartungen leider ohne Erfolg. Schade.

22.12.14

Weihnachtswonderland

So, nun isses ja fast geschafft. Die Weihnachtsfeiern fast unbeschadet überstanden, Winterreifen drauf, keinen Schnee akzeptiert, Geschichte vorgelesen und Projekte abgeschlossen. 

Und tatsächlich stellt sich nun die ruhige Zeit ein, wenns auch in den Steaßen noch wimmelt. Bei mir wird's jetzt ruhiger und die Gedanken haben etwas mehr Platz als sonst. Ist auch nötig. 

Bald ist nun also Fastnacht und so viel kann bis dahin gar nicht mehr passieren. 

Ich wünsche euch und euren Familien frohe und gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2015!

14.12.14

#gold im #grau

an so einem nassen, grauen Tag wie heute ein bissel Erinnerung an die gute alte Zeit (vor vier Wochen) ...

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